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Leistung und Wert

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Bibliographic data

fullscreen: Leistung und Wert

Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Das Unternehmen als Leistungsgegenstand
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Leistung und Wert
  • Title page
  • Buchhaltungsbegriff. Kaufmannsbegriff
  • Leistung. Wert
  • Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Ausgestaltung der Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Rückblick auf die Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Das Bilanzwesen
  • Das Unternehmen als Leistungsgegenstand
  • Die Schenkung
  • Die Geheimbuchhaltung
  • Contents

Full text

212 — 
decken kann, hängt von seinen Verhältnissen ab. Der Käufer kommt 
zwar nicht auf den Tätigkeitsentgelt des Vorgängers, aber seine 
Tätigkeit ist auch leichter, weil er die Entwicklungs- und Werde- 
jahre nicht mitzumachen braucht. Der andere Kaufmann, der mit 
seinem Kapital 10% machte und dessen Formel war: 9.000 + 4.500 
—+ 6.500, käme ganz gut weg, wenn er sein Unternehmen für das 
Kapital hergäbe. Der dritte Kaufmann, der nur einen Reinertrag 
von 5% erzielte, arbeitete eigentlich mit Verlust: 9.000 + 4.500 -+- 
3.560. Sein Unternehmen ist das Kapital nicht wert. Aligememn 
gültige Regeln lassen sich jedoch hieraus nicht ableiten, insbesondere 
nicht, daß das Unternehmen sein Kapital wert sei, wenn es durch- 
schnittlich 10% Reinertrag abwarf. Das Risiko ist verschieden und 
kann zu dem Reinertrag in direktem Verhältnis stehen. Die persön- 
liche Tätigkeit läßt sich einheitlich nicht bewerten, sie tritt auch um 
so mehr zurück, je höher das Kapital ist. Das Unternehmen wird 
unpersönlicher; als Aktienkapital ist es ganz unpersönlich, Durch 
diese Unpersönlichkeit wird das Unternehmen andererseits lang- 
lebiger. Kein Unternehmer, von dessen Privatverhältnissen das 
Bestehen des Unternehmens abhängt, sondern bezahlte, nach Be- 
darf wechselnde Geschäftsführer. Kein Interesse der Gesellschafter 
an der Veräußerung des ganzen Unternehmens, weil Teilveräuße- 
rungen durch Verkauf von Aktien unschwer sich vollziehen lassen. 
Privatunternehmungen mit größerem Kapital pflegen der Veräuße- 
rung die Umwandlung in die unpersönliche, Teilveräußerung gestat- 
tende Form der Aktiengesellschaft vorzuziehen. Die Kurse der 
Aktien müßten eigentlich den Maßstab für den Veräußerungswert 
des ganzen Unternehmens liefern, aber Spekulation und andere bei 
der Kursbewegung mitwirkende Gesichtspunkte verrücken diesen 
Maßstab. Aber auch unter Berücksichtigung dieser Einflüsse geht 
der Kurs bei gut arbeitenden Aktienunternehmungen in der Regel 
erheblich über den Kapitalwert hinaus. Es wird also Arbeitswert 
mitbezahlt. Hat das Aktienunternehmen keinen Arbeitswert mehr, 
dann verfällt es der Auflösung. Hat es einen solchen, so liegt kein 
Grund zur Auflösung vor, die den Arbeitswert vernichten würde. 
Der Arbeitswert kann sich verbinden mit dem eines anderen Unter- 
nehmens durch Angliederung, Ertragsgemeinschaft oder Ver- 
schmelzung. 
Es ist nicht Aufgabe dieser Arbeit, Regeln über die Bestim- 
mung des Veräußerungswertes eines kaufmännischen Unternehmens 
aufzustellen. Jedenfalls ergibt sich aus dem Gesagten so viel, daß 
der Veräußerungswert ein anderer sein kann, als das Kapital. Es 
interessiert nun die Frage, wie die Veräußerung buchhalterisch zu 
behandeln ist. Kapital ist das in das Unternehmen eingelegte Geld. 
Unserer Auffassung gemäß, die die Leistung zu Grunde legt, schafft 
das Unternehmen nicht Werte, es setzt solche um durch werbende 
und verwertende Geschäfte. Wenn die Kapitalnachweisung zu Ende 
des Rechnungsabschnittes mehr Werte aufweist, als zu Anfang, so 
ist das Mehr der nachträglich festgestellte Entgelt des WerbungSs-
	        

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Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
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