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Leistung und Wert

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Bibliographic data

fullscreen: Leistung und Wert

Monograph

Identifikator:
1689791993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102080
Document type:
Monograph
Author:
Kaufmann, Paul http://d-nb.info/gnd/116074965
Title:
Leistung und Wert
Place of publication:
Würzburg
Publisher:
Memminger
Year of publication:
1926
Scope:
247 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Leistung und Wert
  • Title page
  • Buchhaltungsbegriff. Kaufmannsbegriff
  • Leistung. Wert
  • Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Ausgestaltung der Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Rückblick auf die Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Das Bilanzwesen
  • Das Unternehmen als Leistungsgegenstand
  • Die Schenkung
  • Die Geheimbuchhaltung
  • Contents

Full text

242 — 
sich dafür an den im Inlande verkauften Sachen zu erholen. Der in- 
ländische Verbrauch hat also einen doppelten Aufschlag zu zahlen. 
Dem Ausländer billig zu liefern zu Lasten des Volksgenossen, ent- 
spricht ja den Grundsätzen, zu denen die Inflation den deutschen 
Handel erzogen hat. 
Zu den Schwierigkeiten, die die Inflation hervorgerufen hat, 
gehört die Lähmung der Bautätigkeit, die zu einer schier unerträg- 
lichen Wohnungsnot geführt hat. Hier zeigen sich die Folgen der 
Inflation am sinnfälligsten. Ein Miethaus zu bauen, erfordert ein be- 
deutendes Kapital, wovon der größere Teil in der Regel nur auf 
dem Wege der Hypothek zu beschaffen ist. Hypotheken werden 
auf längere Zeit erfordert. Wie wenige haben heute ein solches 
Kapital, wie wenige sind gewillt, es auf so lange Zeit festzulegen, 
von dem Zinsfuß ganz zu schweigen, der früher zu 4—5% den Preis 
einer Wohnung erschwinglich machte. Das Kapital, soweit es sich 
zu bilden beginnt, zieht kurzfristige Anlagen vor und zu Zinssätzen, 
die das Doppelte erreichen. Damit wird es in Verbindung mit den 
hohen Preisen der Baumittel unmöglich, Wohnungen zu errichten, 
deren Mieten den Einkommensverhältnissen der überwiegenden 
Mehrzahl angemessen sind. Statt daß der Staat, der doch an der In- 
flation die Schuld trägt, aufs Allerschnellste eingriffe, überläßt er das 
Bauen der Privatwirtschaft, höchstens daß er Wohnhäuser für seine 
Beamten herstellen läßt. Auch verwendet er einen Teil der 
sogenannten Hauszinssteuer dazu, Baulustigen einen Teil des Bau- 
kapitals zu mäßigem Zinsfuß vorzuschießen. Sie müssen also über 
ein bestimmtes Kapital verfügen. 
Begegnet man so auf allen wirtschaftlichen Gebieten den Fol- 
gen der Inflation, zu denen auch der offenbare Niedergang der öffent- 
lichen wie der privaten Moralität gehört, so muß sich die Frage auf- 
drängen: Sind wir jetzt wenigstens vor einer Wiederkehr der In- 
flation sicher; wird die Währung fest bleiben, sich nur nach den 
Handelswerten richten oder wird sie sich wieder von dem Geld- 
bedürfnis des Staates leiten lassen? Ohne sich auf Prophezeiungen 
festlegen zu wollen, darf man wohl sagen, daß die Inflation gerade 
den Staat in erster Linie ihre zerrüttenden Wirkungen auf seine Ein- 
nahmen in einem Maße hat fühlen lassen, daß es fast undenkbar er- 
scheint, daß er nicht daraus gelernt haben, daß er sich nicht in seinem 
ureigensten Interesse vor einer neuen Inflation hüten sollte. Umso- 
weniger sollte man an einen Rückfall denken, als Handel und Ver- 
kehr sich rechtzeitig mit allen Mitteln zur Wehr setzen würden. Der 
Handel, die Landwirtschaft, soweit sie Handel treibt, darin ein- 
geschlossen, bildet eine Macht im Staate. Indem er von derselben 
in der Inflationszeit keinen Gebrauch machte — sei es, daß er ihre 
Gefahren nicht erkannte oder sei es, daß er aus der Inflation Vorteil 
ziehen zu können meinte — trägt er einen Teil der Schuld, denn 
hätte er bei Zeit erklärt: Wir können da nicht mittun; wir müssen 
feste Einkaufspreise haben, diese können nur Goldmark sein; wir 
kalkulieren daher in Goldmark und übertragen die kalkulierten 
16€
	        

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Leistung Und Wert. Memminger, 1926.
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