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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Das Ich in staatlicher Erziehung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

_ II. Das Jch in staatlicher Erziehung 
der fremden Sprache nicht das Ziel des Schulunterrichts sein kann, 
so wird hier doch der Grundsatz maßgeblich sein müssen, daß die 
leidliche und für den praktischen Gebrauch ausreichende Beherrschung 
einer fremden Sprache mehr wert ist, als das unsichere Herum- 
stümpern an zweien oder dreien. Wem das Erlernen einer Fremd- 
sprache kein Luxusvergnügen, sondern eine erzieherische Notwendigkeit 
ist, dem kann die Wahl der Fremdsprache, die für uns Deutsche in 
erster Linie in Betracht kommt, kaum lange Qual machen. Es ist 
für den deutschen Staat nicht nur wünschenswert, sondern einfach 
notwendig, daß eine möglichst breite Schicht durchgebildeter, also 
zur Führung berufener Staatsbürger der englischen Weltsprache 
mächtig sei. Warum? Eben weil Englisch die Weltsprache ist. 
Fedes weitere Wort zur Begründung wäre verloren. 
Gewichtige Gründe sprechen aber auch dafür, die Kenntnis des 
Französischen in den Oberschichten der deutschen Bildung nicht er- 
löschen zu lassen. Die Franzosen sind das Nachbarvolk, das es 
seinem eigenen Gedeihen schuldig zu sein glaubt, das Deutschtum 
niederzuhalten und seinen Zusammenschluß in einem einheitlichen 
Volksstaat mit allen Mitteln der Diplomatie und der Gewalt zu 
verhindern. So wenig deutsche Geschichte von englisch-angelsächsischer 
Geschichte zu trennen ist ~ noch vor hundert Jahren war ein kern- 
deutsches Land wie Hannover im Besitz der englischen Krone! ~ 
so wenig ist deutsche Geschichte von französischer Geschichte zu ' 
trennen. Und bei der besondern Art, wie das Franzosentum sich 
zuin Deutschtum immer wieder einstellt, könnte es für das Deutsch- 
tum geradezu lebensgefährlich werden, wenn wir Deutschen auf- 
hören wollten, uns mit französischem Volkstum und französsischer 
Geistesverfassung immer von neuem so vertraut zu machen, wie es 
uns möglich ist. Dafür ist es unentbehrlich, daß ein nicht zu knapp 
bemessenes Mindestmaß von Vertrautheit mit der französischen 
Sprache im deutschen Volke stets vorhanden sei. 
Wie weit, aus ähnlichen Gründen, in Grenzbezirken auch andere 
Fremdsprachen in den Unterricht aufzunehmen wären, ist eine Frage 
reiner Zweckmäßigkeit. Wie denn, schon um Überbürdung zu ver- 
meiden, der Unterricht in fremden Sprachen rein unter den Ge- 
sichtspunkt praktischer Zweckmäßigkeit gestellt werden sollte. Das 
wird die Berufenen unter den Lehrern nicht abhalten, auch aus 
34
	        

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Untersuchungen Über Die Theorie Des Preises. Duncker & Humblot, 1889.
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