Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Ich und der Staat

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht s 
das! Denn allgemeine Arbeitspflicht braucht sich nicht wie allge- 
meine Dienstpflicht auf das männliche Ich zu beschränken. Es ist 
schon möglich, ja wahrscheinlich, daß die Einführung einer allge- 
meinen Arbeitspflicht für Männer uns außenpolitische Schwierig- 
keiten machen würde. Und weil wir doch nun einmal kein freies 
Volk mehr sind, das die Bedürfnisse körperlicher und seelischer 
Volksgesundheit ohne Rücksicht auf das Ausland regeln könnte, so 
möchte es sich sogar empfehlen, mit der Einführung eines weiblichen 
Arbeitspflichtjahres für den Staat anzufangen. Dagegen aus dem 
Versailler Diktat begründete Einwendungen herzuleiten, wird immer- 
hin schwieriger sein, als gegen ein männliches Arbeitspflichtjahr. 
Daß der neue Staat, im Gegensatz zum alten, dadurch einen vor- 
wiegend weiblichen Charakter bekommen würde, braucht schwerlich 
befürchtet zu werden. Die künftigen Mütter, die ein Jahr ihrer 
Jugend, ohne Unterschied des Standes und des Besitzes der Eltern, 
im Dienst des Reichsgedankens gearbeitet hätten, die würden deutsche 
Jungen der Zukunft schon zu Männern erziehen, darüber dürften 
wir unbesorgt sein. Und das männliche Arbeitspflichtjahr würde bei 
einem so erzogenen Geschlechte ganz von selbst sich einstellen. 
Jeder Banllehrling, jeder angehende Börsenspekulant wird uns 
im Handumdrehen zahlenmäßig nachweisen, daß ein Arbeitsdienstjahr 
für das Deutsche Reich „finanziell untragbar““ sei. Aber es fragt 
sich doch, ob uns im Dunstkreise von Bank und Börse überhaupt 
der Wille heranwachsen kann, der den neuen Staat der Deutschen 
gestalten muß, falls dieser Staat der Mühe, sich um seine Zukunft 
zu sorgen, wert sein soll. Das zurzeit maßgebliche Geschlecht 
darüber dürfen die Interessenten des Versailler Diktates beruhigt 
sein ~ schafft uns die allgemeine Arbeitspflicht so wenig, wie es 
uns die Reichsschule schafft, aus dem einfachen Grunde, weil es 
gar nicht den Willen dazu hat. Der Wille — darüber dürfen 
auf der andern Seite wir, die Leidtragenden des Versailler Diktats, 
beruhigt sein ~ bahnt sich für das, was er im Dienste der Volks- 
gemeinschaft erstreben muß, auch schon den Weg. Aber dieser 
Wille selbst kann erst heranwachsen mit dem neuen Geschlecht, dessen 
Nerven nicht zermürbt worden sind in der seelischen Anspannung 
der vier Kriegsjahre, weil ihm der Krieg ein Jugenderlebnis und 
kein Alterserlebnis war; und er wird mit ihm heranwachsen, sofern 
el.?
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Ich Und Der Staat. Verlag Quelle & Meyer, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.