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Das Ich und der Staat

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Bibliographic data

fullscreen: Das Ich und der Staat

Monograph

Identifikator:
1689849630
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-100544
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Paul http://d-nb.info/gnd/116483091
Title:
Das Ich und der Staat
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag Quelle & Meyer
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 128 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Das Ich als Massenteichen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Ich und der Staat
  • Title page
  • Contents
  • I. Das staatlose Ich
  • II. Das Ich in staatlicher Erziehung
  • III. Zwischen Schulpflicht und Bürgerpflicht
  • IV. Das Ich als Massenteichen
  • V. Überstaatliche Bindungen des Ichs
  • VI. Deutsche Diesseits-Religion

Full text

V]. Das Jch als Massenteilchen 
S elten oder nie tritt das Ich zum Staat als Einzelwesen in 
Beziehung, das vom Staat um sseiner Persönlichkeit willen 
gesucht würde oder Ansprüche an den Staat im Namen seiner 
Persönlichkeit stellte. Das steuerpflichtige und wahlmündige Ich 
pflegt dem Staat fast nur noch als Masse gegenüberzutreten. 
Massen der Steuerzahler, Massen der Wähler, Massen der Zeitungs- 
leser, Massen der Kopfarbeiter, Massen der Handarbeiter, Massen 
der Arbeitslosen ~ damit hat der Staat von heute andauernd zu 
tun. Und selbst die Besitzenden ballen sich, in Trusts und Konzernen, 
heute schon zu Massen zusammen. 
Was ist eine Masse und wie kommt sie zustande? Masse ist eine 
Summe gleichgearteter Teilchen, die nicht träg und willenlos neben- 
einanderliegen, sondern die dem Versuch, sie zu trennen, tatkräftigen 
Widerstand entgegensetzen. Wer eine geschlossene Masse zu trennen 
versucht, wer einen Keil in einen Holzklotz treibt, der spürt, daß 
zwischen den Fasern des Holzes Kräfte der Anziehung wirksam sind, 
die den trennenden Keil abzuwehren sich bemühen. Kräfte der An- 
ziehung spüren wir überall, um uns, in uns. Die Hand, die von 
ununterbrochener Arbeit „müde“" geworden ist, verlangt nach einer 
Unterlage, darauf sie ausruhen könne. Der ganze Mensch, der 
stundenlang in Bewegung war, verlangt danach; es zieht ihn, wie 
die müde Hand, unerträglich „nach unten‘’. Der Stein, unter dem 
ich die Unterlage wegschiebe, fällt, bis eine neue Unterlage ihn auf- 
hält. Was die Masse des Steines nach unten „zieht“, ist, allge- 
meiner Annahme zufolge, die Masse der Erde, die wir bewohnen. 
Eine einfache Überlegung sagt mir, daß ~ wenn die Masse der 
Erde den Stein anzieht ~ die Masse des Steines wohl auch die 
Erde anziehen werde. Nur überwiegt die Masse der Erde dermaßen 
die Masse des Steins, daß für die sinnliche Wahrnehmung nur 
einseitig die Bewegung des Steines zur Erde hin vorhanden ist. 
Tatsächlich läßt sich durch wissenschaftliche Versuche feststellen, daß 
nicht nur von der Erde, sondern von jeder ,. schweren‘’ Masse eine
	        

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Volkswirtschaftliches Quellenbuch. Verlag von A. W. Zickfeldt, 1913.
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