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Wissenschaftliches Arbeiten

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

88 Die Rezension 
Kritik, muß notwendig und wesentlich Reflexionskritik sein, ebenweil 
sie ein Urteil des Verstandes und als solches das Resultat der geistigen 
Vergleichsarbeit des Kritikers sein soll. 
3. Die Wahrheit muß von der Kritik auch mit der 
notwendigen Klarheit ausgesprochen werden. „Es ist in 
der Wissenschaft“, bemerkt Juan Luis Vives mit Recht, 
„nichts verderblicher, als eine Verwirrung des Urteils, ge- 
rade wie im Leben eine Verwirrung der Absichten und des 
Wollens, so daß man nicht weiß, was jemand eigentlich 
billigt und was nicht, wie es heutzutage oft geschieht, wo 
es sehr gefährlich ist, sich über etwas auszusprechen. So 
aufgeregt sind die Geister und kampfbereit, daß es nicht 
sicher ist, auch nur andeutungsweise etwas zu berühren, 
selbst wenn man einen ganz anderen Zweck im Auge hat“*). 
Soll die Kritik ihrer Aufgabe gerecht werden und über 
den Wert oder Unwert einer wissenschaftlichen Leistung 
aufklären, so darf sie der wünschenswerten Klarheit und 
Entschiedenheit nicht ermangeln. Sie soll niemand darüber 
im Zweifel lassen, wie es nach dem Urteil des Kritikers 
mit dem in Frage kommenden Werke steht und was von 
seinem Werte zu halten ist. 
Freilich gilt das, was Vives von seiner Zeit (1492—1540) be- 
merkt, in vieler Beziehung nur zu sehr auch von der Gegenwart. Es 
scheint fast, daß die vielfach beklagte nervöse Schwäche nur zu oft 
eine ganz anormale Empfindlichkeit zur Folge hat, die ein klares und 
entschiedenes Wort überhaupt nicht mehr ertragen kann. Dazu kommt 
in vielen Kreisen das ungesunde Streben, auch in der Wissenschaft 
durch Kompromißpolitik die bestehenden Gegensätze auszugleichen 
und den Gegner zu gewinnen. Nur zu oft muß bei einer derartigen 
Versöhnung die Klarheit und nicht selten auch die Gerechtigkeit und 
Wahrheit sich mehr gefallen lassen, als mit der Würde und Bedeu- 
tung der Kritik vereinbar ist. 
4. Klarheit und Entschiedenheit sollen jedoch keines- 
wegs das Wohlwollen hindern, das jede Beurteilung 
begleiten muß, soweit Gerechtigkeit und Wahrheit es er- 
möglichen. Wo es sich um wissenschaftliche Arbeiten 
’) J. L. Vives, Über den Lebenswandel und die sittlichen Grund- 
sätze des Gelehrten, Kap. 2, in: Bibliothek der kath. Pädagogik 8, 352.
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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