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Wissenschaftliches Arbeiten

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

Gesichtspunkte für die Wahl des Themas ; 
sicht nehmen. Es ist die alte Mahnung der Parabel 
vom Turmbauen und Kriegführen (Lk 14,28—39). 
a) Das Thema soll daher zunächst den eigenen 
Kräften und Fähigkeiten entsprechen. Es wäre ein 
gewagtes Unternehmen, sich ohne weiteres an jedem Thema 
zu versuchen. Jeder, der an eine wissenschaftliche Arbeit 
herantritt, sollte es soweit in der richtigen Selbstein- 
schätzung gebracht haben, daß er ungefähr weiß, wie viel 
die Kräfte zu tragen vermögen. Freilich werden die 
Schwierigkeiten sich oft erst während der Arbeit zeigen, 
und anderseits pflegt auch die Kraft mit der Arbeit selbst 
zu wachsen. Aber eine ruhige Selbstprüfung und Über- 
legung vor der Wahl ist doch stets von großem Nutzen. 
b) Auch auf die eigenen Neigungen darf man 
bei dieser Wahl in geordneter Weise Rücksicht nehmen. 
Sie sollen zwar nicht an erster Stelle und nicht . haupt- 
sächlich den Ausschlag‘ geben. Aber wo sonstige Gründe 
nicht eine andere Entscheidung ratsam erscheinen lassen, 
darf man hoffen, bei der Wahl eines solchen Gegenstandes 
mehr zu erreichen, der mit den eigenen Neigungen und 
Wünschen übereinstimmt. Wo neben und mit den höhe- 
ren Motiven auch die natürliche Freude an der Sache uns 
treibt, da arbeitet man in der Regel mit mehr Hingabe und 
Ausdauer und Erfolg. 
c) Ernstlicher aber sollen ferner die eigenen Kennt- 
nisse uud Vorstudien in Betracht gezogen werden. 
Zwar läßt sich mit gutem Willen und ausdauerndem Fleiße 
ein gutes Stück der nötigen Vorkenntnisse auch beim Be- 
ginn einer wissenschaftlichen Arbeit noch nachträglich er- 
werben. Aber ein gewisses Maß von Kenntnissen muß 
Hänschen sich schon angeeignet haben, wenn Hans auf 
diesem oder jenem Gebiet mehr als Mittelmäßiges leisten 
soll. Ohne eine gründliche humanistische Vorbildung sich 
ein philologisches, historisches oder archäologisches Thema 
aus dem griechischen oder römischen Altertum wählen, ist 
in der Regel ein ebenso gewagtes und aussichtsloses Be- 
ginnen wie die Behandlung einer Frage aus dem Gebiet 
Fonck, Wisseuschaft iches Arbeiten. 8. Aufl, 
115 
ww
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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