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Wissenschaftliches Arbeiten

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

Falsches Verständnis 201 
als die alten symbolischen Auslegungen, weil jene alten Allegoriker 
mit wenigen Ausnahmen dem geschichtlichen Sinne des Textes doch 
noch volle Gerechtigkeit widerfahren ließen und ihre symbolische In- 
terpretation erst auf der Grundlage einer historischen Erklärung auf- 
bauen wollten. 
Andere Beispiele phantastischer Hyperinterpretation aus dem Ge- 
biete der Geschichte zitiert Bernheim 595—9. 
9, Ein anderer Irrweg führt in _entgegengesetzter 
Richtung vom Ziele ab. Man findet zuwenig in einem 
Texte und gelangt deshalb nicht zum vollen Verständnis 
desselben. 
Auf diesen falschen Weg gerät man überhaupt durch 
oberflächliche Arbeitsweise und insbesondere durch Vernach- 
lässigung oder oberflächliche Anwendung der verschiedenen 
Mittel der sprachlichen und inhaltlichen Auslegung. Jeder 
wird dafür auf seinem eigenen Arbeitsgebiete leicht zahl- 
reiche Beispiele finden können. 
3. Weit gefährlicher ist aber der Irrtum jener, die in 
einem Text etwas anderes als den Gedanken des Autors 
und wohl auch das gerade Gegenteil davon finden wollen. 
Der Grund dieses verbreitetsten und verderblichsten 
Fehlers kann sehr verschieden sein. 
a) Zuweilen ist es Mangel an der notwendigen Sach- 
kenntnis oder auch eine oberflächliche Arbeitsweise. Da 
beide Ursachen die gleichen Wirkungen haben, lassen sie 
sich im Einzelfall oft nur schwer voneinander unterscheiden, 
Zuweilen wirken Beispiele solch falschen Verständnisses infolge 
mangelnder Sachkenntnis in wohltuend erheiternder Weise auf die er- 
müdeten Kopfnerven eines armen Bücherlinges ein. Wenigstens eines 
möge hier zu gemeinem Nutz und Frommen Platz finden. Der kgl. 
ungarische Sektionsrat i. R. Johann Jedlicka versucht in seinem Buche 
„Die Entstehung der Welt“ (Göttingen o. J. [1903]) eine „kritische Be- 
leuchtung der Angaben des Alten Testamentes gegenüber der Wissen- 
schaft“ zu geben. Auf Seite 128 spricht er von dem berühmten „Sonne, 
steh still“ (Josue 10, 12), jener „kolossal dummen Behauptung“, wie er 
sich ausdrückt, und bemerkt dabei gegen Aemilian Schöpfers „Bibe 
und Wissenschaft“ folgendes: „Es hat ferner den begründeten Anschein, 
daß auch Ae. Schöpfer an dieses mystische Ereignis glaubt. Er schreibt 
nämlich aaO. S. 32, daß der Ausspruch des Alten Testamentes, daß sich 
die Sonne um die Erde bewege, wahr ist, weil der englische Lehrer
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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