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Wissenschaftliches Arbeiten

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

Falsches Verständnis 203 
notwendigen Sprachkenntnisse zu suchen. Wie manche Bei- 
spiele zeigen, gilt dies ebensowohl den alten wie den mo- 
dernen Sprachen gegenüber. Zur vollen Beherrschung einer 
fremden Sprache und zum vollen Verständnis aller feinen 
Färbungen und Nuancen, deren sie fähig ist, gelangen doch 
nur wenige Ausländer, selbst wenn sie mit dem theoreti- 
schen Studium die praktische Übung im Gebrauch der 
Sprache verbinden konnten. 
c) Viel bedauerlicher ist aber falsches Verständnis infolge 
von Vorurteilen und Voreingenommenheit für gewisse An- 
schauungen und Meinungen. ‘Leider fehlt es nur zu häufig 
an der vielgepriesenen wissenschaftlichen „Voraussetzungs- 
losigkeit“, namentlich wenn gewisse liebgewordene Grund- 
sätze oder gar religiöse und konfessionelle Fragen zu er- 
örtern sind. Nur zu oft zeigt sich bei solchen Untersuch- 
ungen der große Einfluß, den der menschliche Wille im 
Bunde mit Phantasie und Gefühl auf das Erkenntnis- 
vermögen ausübt. Kommen noch Ansichten und Urteile 
über Personen und Einrichtungen hinzu, die man von Ju- 
gend auf stets von anderen wiederholen hörte und die man 
selber angenommen hat, ohne sie jemals einer ruhigen 
Prüfung auf ihre objektive Berechtigung unterworfen zu 
haben, so begreift sich leicht, daß es dem geistigen Auge 
schwer wird, durch all diesen Nebel hindurch das Licht 
der Wahrheit zu schauen, und bei Texten, die ganz andere 
Anschauungen zur Voraussetzung haben, zum richtigen Ver- 
ständnis durchzudringen. 
Dabei ist der Unterschied zwischen Vorurteil und bös- 
williger Absicht wohl zu beachten. Wenn wir uns über die 
Macht der Vorurteile bei vielen unserer Gegner beklagen, so 
sind wir doch weit davon entfernt, ihnen deshalb irgend- 
welche Böswilligkeit zum Vorwurfe zu machen. 
Ein sehr lehrreiches Beispiel für die Macht der Vorurteile und 
ihren Einfluß auf die Interpretation der Quellentexte bietet die Ge- 
schichte der wissenschaftlichen Leben -Jesu- Forschung seit den Tagen 
des Wolfenbütteler Fragmentisten bis auf die Gegenwart. Wir sehen 
in diesen anderthalb Jahrhunderten eine Hypothese nach der anderen
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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