Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wissenschaftliches Arbeiten

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

204 Das Verständnis der Quellen 
auftauchen und wieder verschwinden. Gegen die Betrugshypothese des 
Reimarus tritt Paulus mit seiner reinen Natürlichkeitserklärung auf, 
deren Vernichtung durch die Mythentheorie von David Friedrich Strauß 
er selbst noch erleben muß. Die Grundlage des Mythus wird zum guten 
Teile wieder zerstört durch die Tübinger Tendenzkritik, der sich Strauß 
selbst immer mehr zuwandte, bevor er sich ganz dem Materialismu: 
in die Arme warf. Die Voraussetzungen beider Hypothesen wurden 
in unseren Tagen durch die moderne Evangelienkritik immer mehr als 
unhaltbar nachgewiesen. Vergebens bemühen sich die Anhänger dieser 
modernen kritischen Richtung, von einem mehr eklektischen oder vom 
extrem eschatologischen Standpunkt aus zum richtigen Verständnis der 
evangelischen Quellenschriften zu gelangen. Die mannigfach verschlun- 
genen Irrpfade, auf denen sich alle diese Hypothesen bewegten und 
bewegen, haben alle einen und denselben Ausgangspunkt, das Vorurteil, 
als ob eigentliche Wunder und geschichtliche Tatsachen sich gegenseitig 
ausschließen müßten. Mag man noch 'so sehr den Fortschritt rühmen, 
den die moderne Wissenschaft in Behandlung der Wunderfrage gemacht 
hat, so lange man in dem rein geschichtlichen Kerne der evangelischen 
Berichte nicht wahre und wirkliche Wunder anerkennen will, wird man 
mit jeder neuen Hypothese den Berichten selbst nur auf eine neue Art 
Gewalt antun und sie schließlich völlig zerstören und vernichten, ohne 
zu einem richtigen Verständnis der Texte zu gelangen. — Wir werden 
bei Besprechung der. Regeln der Kritik auf diese Wunderfrage noch 
zurückkommen müssen. 
Wie sehr übrigens eine vorgefaßte Meinung selbst für das ein- 
fache sprachliche Verständnis hinderlich sein kann, zeigen z. B. die Aus- 
führungen Otto Zöcklers über einen Text des Epiphanius in der „Real- 
enzyklopädie für protest. Theologie und Kirche“ von Herzog-Hauck 
(12® 313 f): „Trotz der verherrlichenden Züge, womit man ziemlich 
frühzeitig das Bild und die Geschichte der Maria ausstattete, war man 
bis gegen Ende des 4. Jahrhunderts noch nicht geneigt, ihr einen Kult 
zu widmen oder gar Gebete an sie zu richten. Maria, sagt Epiphanius, 
werde in Ehren gehalten, aber nicht angerufen, dem Herrn allein ge- 
bührt Anrufung (xpooxvveio%o0)“, Die ganze Beweisführung aus diesem 
Text des Epiphanius steht und fällt mit der Voraussetzung, daß unter 
xpooxvveiv nur „Anrufung“ und nicht etwa die dem Herrn allein ge- 
bührende Anbetung zu verstehen ist. Diese letziere Bedeutung läßt 
sich aber nicht bloß aus dem klassisch-griechischen und dem neu- 
testamentlich-hellenistischen Sprachgebrauch als durchaus gewöhnlich 
und deshalb hier möglich, sondern auch aus dem ganzen Kontext des 
Epiphanius als hier ausschließlich von ihm gemeint nachweisen. Die 
Worte sind der Widerlegung der 79. Irrlehre in dem Hauptwerke des 
Bischofs von Salamis entnommen. Sie beschäftigt sich mit den Kol- 
lyridianerinnen, die Maria göttliche Ehre erwiesen, indem sie ihr Brot-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.