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Wissenschaftliches Arbeiten

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Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

14 Die Anfänge der seminaristischen Bildung in den alten Schulen 
Es möge genügen, als Beispiel hier das Seminar von Palencia in 
Spanien zu erwähnen, das auf Anordnung des Generals der Gesellschaft 
Jesu im Jahre 1579 durch den Visitator der kastilianischen Provinz, 
P. Diego de Avellaneda, begründet wurde. Der durch seine pädago- 
gischen Schriften bekannte P. Juan Bonifacio (1538—1606) spricht 
sich in seinen Briefen wiederholt über den großen Nutzen und die Be- 
deutung dieses philologischen Seminars aus. So schreibt er einige Jahre 
nach dessen Errichtung unter anderem an seinen Gründer: „Wiewohl 
du nicht diese Einrichtung zuerst erfunden, denn ihre Erfindung ist sehr 
alt, so hat doch niemand vor dir derselben eine so vortreffliche Aus- 
stattung gegeben. Denn du hast aus den verschiedenen Kollegien un- 
serer Provinz, welche du als Legat des Pater General besuchtest, die 
besten Zöglinge in das Kolleg von Palencia wie in ein trojanisches Pferd 
gesammelt und dem tüchtigsten Professor zur Ausbildung anvertraut. 
Der Erfolg ist so glücklich, daß diese unsere Provinz, dank dem von dir 
gegründeten Seminar (tui beneficio seminarii), in der griechischen und 
lateinischen Literatur mit Italien wetteifern kann. Der Nachwuchs an 
Lehrern, an dem uns die Nationen jenseits der Alpen voraus waren, 
mehrt sich wunderbar. Es ist kein Mangel an solchen, welche die er- 
müdeten Lehrer unterstützen oder ersetzen können; die geistige Bar- 
barei schwindet, die Sprache verfeinert sich und die Schmach einer 
unedlen Sprache, um deren willen das Ausland über uns zu lachen 
pflegt, wird von uns genommen. Möge das Seminar fortbestehen, wie 
es begonnen, mögen fromme und talentvolle Schüler dort gebildet 
werden. Mögen die Provinziale, wofern sie wünschen, daß dieser süße 
Honig der Sprache bereitet werde, aus jeder Provinz die Blüte auslesen. 
Kein Tag vergehe ohne Übungen im Reden und Schreiben! Cicero, der 
Meister der lateinischen Sprache, sei stets in ihren Händen. Virgil 
werde fleißig gelesen, denn er lehrt am besten den Versbau. Aus den 
Possen des Plautus und Terenz wähle man die Stücke aus, welche zur 
Bildung des Geistes beitragen können, und deren gibt es viele. Auch 
jene Stellen in diesen beiden Dichtern.übergehe man nicht, die, wenn- 
gleich‘ in Versen abgefaßt, doch zur Bereicherung der Redekunst bei- 
tragen. Die Unsrigen sollen sich mit der Geschichte vertraut machen, 
die hebräische und griechische Sprache erlernen und im Altertum zu 
Hause sein. Dann wird unser Volk den Beifall Italiens ernten ... So 
unterliegt es auch keinem Zweifel, daß nicht nur aus den großen und 
herrlichen Seminaren Gregors [XIII], sondern auch aus dieser deiner 
kleineren Stiftung Lehrer hervorgehen, welche fähig sind zum Lehr- 
fache und zu nützlicher Tätigkeit in der Kirche, und daß aus jenen 
Häusern wie aus einer reichen Grube lebendige Steine hervorgehen, 
sei es zum Aufbau, sei es zur Ausbesserung des Tempels Gottes. 
Unserer Provinz konnte kein zeitgemäßeres und nützlicheres Geschenk 
zuteil werden. Sie war von Schulen fast erdrückt, jetzt aber atmet
	        

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Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
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