Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wissenschaftliches Arbeiten

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wissenschaftliches Arbeiten

Monograph

Identifikator:
1689851430
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101704
Document type:
Monograph
Author:
Fonck, Leopold http://d-nb.info/gnd/116647019
Title:
Wissenschaftliches Arbeiten
Edition:
3. Aufl., Neudruck d. 2. Aufl., 7.-8. Tsd
Place of publication:
Innsbruck
Publisher:
Rauch
Year of publication:
1926
Scope:
XII, 396 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Die Schule des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Zweiter Teil. Die Methode des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Personenregister
  • Orts- und Sachregister

Full text

32 Zweck und Bedeutung der seminaristischen Bildungsweise 
„Unter den Universitätslehrern selbst ist die Klage allgemein geworden, 
daß es der studierenden Jugend an innerer Frische und Freudigkeit 
fehle: die jugendliche Lust an der allseitigen Ausbildung zum erwählten 
Berufe ist vielfach einem lauen und flauen Wesen gewichen, das sich 
in verschiedener Weise übel geltend macht, wie wir im Folgenden sehen 
werden, und die Resultate des Unterrichtes schwer beeinträchtigt. Könnten 
die herrschenden Miߣstände von uns Lehrern verkannt werden ..., so 
würden gewichtige praktische Folgen, die immer deutlicher zu Tage 
getreten sind, unwiderleglich davon zeugen“ (p. 1 f). Den Hauptgrund 
dieses Mißstandes sieht auch er in einem Mangel der heutigen Univer- 
sitätsbildung: „In der Tat, wenn wir uns einmal unbefangen in der 
Welt des Unterrichts umsehen und dann auf unsere Universitäten 
blicken, so ist der Eindruck unabweislich, daß sie in ihrer pädago- 
gischen Entwicklung zurückgeblieben sind. Überall sonst sieht man 
in unserem Unterrichtswesen die Ausichten der großen Pädagogen dieses 
Jahrhunderts in die Praxis der Lehrmethoden übergeführt, deren Quint- 
essenz ist, die eigene Denktätigkeit und das selbständige Anschauungs- 
vermögen der Schüler zu wecken und groß zü ziehen. Vielleicht mag 
dieses lebensvolle Prinzip noch immer nicht allseitig energisch genug 
ausgestaltet sein, der Universitätsunterricht ist jedenfalls bisher am 
wenigsten davon ergriffen worden“ (p. 15). Er faßt am Schluß seine 
anregenden Ausführungen, die aus der Schrift selbst einzusehen sind, 
in die folgenden Thesen zusammen: „Unser Universitätsunterricht leidet 
daran, daß die systematisch darstellenden Vorlesungen vom. Katheder 
herunter einen unverhältnismäßig großen Raum im Lehrplan einnehmen; 
sie beschränken bei der passiven Rezeptivität, die sie bedingen, die 
wesentliche Aufgabe des Unterrichts, selbsttätig beobachten, denken 
und arbeiten zu lehren. Diese Aufgabe muß in den Vordergrund 
treten. Demgemäß sollen die 3 bis 6 und mehr Stunden in der Woche 
üblichen sogen. Privatvorlesungen mit geringen Ausnahmen unterbleiben. 
An ihre Stelle sollen treten: 1. kurze Orientierungsvorlesungen . . ., 
worin eine gedrungene Übersicht über die Hauptmomente des Stoffes 
unter wesentlichem Hervorheben der Auffassung gegeben wird, und die 
Hörer durch Nachweis der klassischen Hauptwerke und Handbücher an- 
geleitet werden, sich die Detailkenntnisse selbsttätig anzueignen ... 
9, Praktische Übungen von den ersten Semestern an, je nach Bedarf 
zwei-, vier- und mehrstündig in der Woche, welche die Studenten zu 
allgemein wissenschaftlichem und zu fachmäßig differenziertem Beob- 
achten und Denken heranbilden und sie mündlich wie schriftlich zu 
klarer Formulierung ihrer Gedanken und zu selbständig produktiver 
Tätigkeit anleiten ... 3. Kombination systematischer Darstellung mit 
praktischen Übungen“ (p. 71—3). 
Eine gewichtige Bestätigung der Tatsachen. und des Grundge- 
dankens. von denen seine Abhandlung ausgeht, findet Bernheim im
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wissenschaftliches Arbeiten. Rauch, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.