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Neuzeitliche Krüppelfürsorge

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Bibliographic data

fullscreen: Neuzeitliche Krüppelfürsorge

Monograph

Identifikator:
1689945052
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102705
Document type:
Monograph
Title:
Neuzeitliche Krüppelfürsorge
Place of publication:
Münster i./W.
Publisher:
Aschendorff
Year of publication:
1926
Scope:
139 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Krüppelfürsorge in der Provinz Westfalen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Neuzeitliche Krüppelfürsorge
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines und Geschichtliches zur Krüppelfürsorge von Univ-Prof. Dr. Weber, Münster i. Westf.
  • Die Krüppelfürsorge in der Provinz Westfalen
  • Krüppelfürsorge und Gesetzgebung
  • Über das Krüppeltum, seine Ursachen, Verhütung und Behandlung
  • Die Aufgaben und die Tätigkeit der Krüppelfürsorgestellen unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse des Industriebezirkes
  • Vorbeugung des Krüppeltums, Überwachung des Heilverfahrens und Entlastung der Krüppelfürsorge
  • Ambulante Krüppelfürsorge als Aufgabe der Bezirksfürsorgeverbände
  • Erziehung und Berufsausbildung der jugendlichen Krüppel
  • Die Lehrlinge im Krüppelheim und die modere Berufsschule
  • Nachgehende Fürsorge und Arbeitsbeschaffung für Krüppel
  • Welche Krüppel gehören in ein Krüppelhem, welche in ein Siechenheim?
  • Psychiatrie und Krüppelfürsorge
  • Das orthopädische Schulturnen als Mittel zur Bekämpfung der Rückenschwäche und Wirbelsäulenverbiegungen
  • Die wichtigste Literatur über das Krüppelwesen

Full text

Rundfrage, die im Jahre 1924 bei den Bezirksfürssorgeverbänden der 
Provinz gehalten ist. Sie sind zwar jetzt, nachdem wieder ein Jahr 
verstrichen ist und die Krüppelfürsorge gerade im letzten Jahre eine 
besondere Ausdehnung erfahren hat, weit überholt. Immerhin geben 
die Zahlen ein Bild über die Tätigkeit der Krüppelfürsorge in. den 
ersten vier Jahren seit Bestehen des Gesetzes und über die Erfolge im 
allgemeinen. Nach den Meldungen der Bezirksfürsorgeverbände gab 
es im Jahre 1924 20 400 Krüppel in der Provinz. Von diesen waren 
11 600 in Behandlung genommen. Der Rest der vorhandenen Krüp- 
pel war schon so alt oder in seinem Leiden so weit fortgeschritten, daß 
eine Behandlung keinen Erfolg mehr versprach. Von den in Behand- 
lung genommenen 11 600 Krüppeln waren bis zum 1. Oktober 1924 
rd. 6000 entlassen. Hiervon sind 29,61 Prozent mit vollem Erfolg be- 
handelt und auch völlig erwerbsfähig geworden, 51,88 Prozent zum 
größten Teil wesentlich gebessert worden, während bei 12,3 Prozent die 
Behandlung ohne Erfolg blieb und 6,48 Prozent der Kinder starben. 
Wenn man berücksichtigt, daß bei einem großen Teil der ohne Erfolg 
behandelten Kinder nur deshalb kein günstiges Ergebnis erzielt wurde, 
weil die Behandlung viel zu spät eingesetzt hat oder die Weiterbehand- 
lung am Widerstand der Eltern scheiterte, so kann man den Nutzen 
der Krüppelfürsorge als recht groß bezeichnen. Die Erfolge werden in 
der Zukunft noch weit größer sein, wenn erst allgemein erkannt ist, daß 
die Fürsorge bei Krüppeln möglichst früh einsetzen muß, um besonders 
nutzbringend zu werden. 
Die vorhin genannten Zahlen beziehen sich auf die Zeit vom 
1. Oktober 1920 bis 1. Oktober 1924 und umfassen auch die von den 
Stadt- und Landkreisen betriebene Krüppelfürssorge. Seit dem 1. Ok- 
tober 1924 hat die Krüppelfürsorge infolge ihrer Ausdehnung auf alle 
minderjährigen Krüppel einen besonderen Aufschwung genommen. 
Es erhellt dieses am besten aus einer Gegenüberstellung der Zahl der 
vom Landesfürsorgeverband für die Anstaltsfürsorge benutzten Betten 
am 1. Oktober 1924 und am 1. Oktober 1925. Am 1. Oktober 1924 
betrug die Zahl der Betten, die vom Landesfürsorgeverband für die 
von ihm gesetzlich auszuführende Anstaltsfürssorge belegt waren, 552. 
Am 1. Oktober 1925 waren über 1100 Plätze dauernd vom Landes- 
fürsorgeverband in Anspruch genommen. Diese Zahlen geben nur die 
Anzahl der Betten wieder. Die Zahl der Krüppel ist wesentlich größer, 
weil bei vielen die Anstaltsbehandlung nur einige Wochen oder Mo- 
nate dauert, so daß derselbe Platz im Laufe eines Jahres von mehreren 
Krüppeln belegt werden kann. So wird sich die Zahl der Krüppel, die 
im Jahre 1925 vom Landesfürsorgeverband neu aufgenommen wur- 
den, auf über 2000 belaufen. Wie schon erwähnt, bezieht sich diese 
letztere Darstellung nur auf diejenigen Krüppel, die in die Ansstalts- 
fürsorge des Landesfürsorgeverbandes gelangen; es sind nicht berück- 
92%
	        

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Neuzeitliche Krüppelfürsorge. Aschendorff, 1926.
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