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Neuzeitliche Krüppelfürsorge

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Bibliographic data

fullscreen: Neuzeitliche Krüppelfürsorge

Monograph

Identifikator:
1689945052
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102705
Document type:
Monograph
Title:
Neuzeitliche Krüppelfürsorge
Place of publication:
Münster i./W.
Publisher:
Aschendorff
Year of publication:
1926
Scope:
139 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Über das Krüppeltum, seine Ursachen, Verhütung und Behandlung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Antike Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung - Die Entwicklung der antiken Wirtschaftsgeschichte
  • Erstes Kapitel - Übersicht über die wirtschaftliche Entwicklung des Orients bis zur Schaffung des griechisch-orientalischen Wirtschaftssystem (bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Zweites Kapitel - Das Zeitalter des Schatzhandels in Griechenland (bis Mitte 8. Jahrh. v. Chr.)
  • Drittes Kapitel - Das Zeitalter der griechischen Kolonisation (Mitte 8. Jahrh. v. Chr. bis Ende 6. Jahrh. v. Chr.)
  • Viertes Kapitel - Das griechische Wirtschaftssystem (Ende 6. Jahrh. v. Chr. bis Ende 4. Jahrh. v. Chr.)
  • Fünftes Kapitel - Das griechisch-orientalische Wirtschaftssystem (Ende 4. Jahrh. v. Chr. bis Mitte 2. Jahrh. v. Chr.)
  • Sechstes Kapitel - Die Entwicklung der römischen Weltwirtschaft (bis Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Siebentes Kapitel - Das römische Reich als Wirtschaftskörper (Ende der Republik und Beginn der Kaiserzeit)
  • Achtes Kapitel - Ausbau und Ende der antiken Weltwirtschaft (von Ende 1. Jahrh. v. Chr.)
  • Überblick

Full text

Assyrer, Babylonier. 
15 
genötigt war, sein Getreide zu verschleudern. Die Verträge z. B. 
bei der Bestellung von Feldern lauteten zum Teil noch auf Anteile 
am Ertrag, zum Teil schon auf feste Mengen (z. B. § 45 und § 46). 
Die Landwirtschaft war hochentwickelt, und demgemäß bestanden 
auch für sie die mannigfachsten Vertragsformen und Bestimmungen. 
Die freie Veräußerung von Grund und Boden war zum Teil 
durch die Lehnsverfassung beschränkt. Die Grundstücke wurden 
meist in Parzellen zerlegt, soweit nicht kleine Grundbesitzer vor 
handen waren. Die Parzellen wurden verpachtet oder mit freien 
und unfreien Arbeitern bebaut. Ähnlich wie in Ägypten war auch 
hier infolge der großen Aufmerksamkeit, welche die Bodenbe 
arbeitung verlangte, die Verwendung von Sklaven nicht allzusehr 
verbreitet. Dafür wurden die Sklaven zum Teil als Beamte ver 
wendet, eine Einrichtung, die wir bei straff organisierten Staats 
wesen nicht selten treffen, da der Sklave in weit größerer Ab 
hängigkeit steht. Freilich wurde auf diese Weise der Einfluß dieser 
Sklaven und Freigelassenen sehr groß, und wenn sie auch recht 
lich ungünstiger gestellt waren als die Freien, so waren sie in 
ihrer wirtschaftlichen Stellung einem großen Teil derselben weit 
überlegen. 
Neben der Landwirtschaft spielen im Gesetzbuch Hammurabis 
Handel und Industrie bereits eine entscheidende Nolle. Die Regelung 
der Darlehnsgeschäfte nahm einen breiten Raum ein, d. h. etwa 
den sechsten Teil des Gesetzbuches, ein halbes Hundert Paragraphen. 
Daß Darlehn unter der Bevölkerung nichts Seltenes waren, kann 
man daraus entnehmen, daß eigene Bestimmungen im Eherecht 
über die Schulden des Mannes und der Frau getroffen waren. 
Die große Zahl der Handelsbeziehungen führte bald dazu, In 
stitute zu schaffen, die es ermöglichten, Depots niederzulegen, 
Zahlungen an drittem Ort zu leisten, Forderungen der Kunden 
untereinander zu kompensieren und Gelder einfordern zu lassen. 
Es entwickelte sich hier ein Bankwesen aus den Bedürfnissen des 
Handels heraus, während jenes im spätern Ägypten sich mehr an 
die alten Verrechnungsinstitute der staatlichen Magazine anlehnte 
(S. 9). In dem Staatsverband, in dem die Ländergebiete Vorder 
asiens sehr häufig vereinigt waren, konnte dies System von Bank 
häusern eine wichtige Rolle spielen, da sich ein großer Teil des 
Handels innerhalb desselben Staatsgebietes abspielte, während in 
einem System kleiner Staaten, bei fehlender internationaler Rege 
lung des Rechts, wo der größte Teil des Handels über die Grenzen
	        

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Antike Wirtschaftsgeschichte. Teubner, 1909.
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