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Die deutsche Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
1689946490
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101093
Document type:
Monograph
Title:
Die deutsche Wirtschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Hobbing
Year of publication:
1926
Scope:
528 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
20. Qualitätsarbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Wirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die wirtschaftliche Bewegung
  • 2. Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft
  • 3. Wirtschaft und politische Parteien
  • 4. Die Wirtschaft und die soziale Frage
  • 5. Industrie und Finanz
  • 6. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handels
  • 7. Das Handwerk im Rahmen der Volkswirtschaft
  • 8. Reichsverfassung und Wirtschaft
  • 9. Wirtschaft und Reparationspolitik
  • 10. Wirtschaftliches Organisationswesen
  • 11. Die wirtschaftliche Führerpersönlichkeit
  • 12. Die menschlichen Kräfte in der Wirtschaft
  • 13. Wirtschaftliche Betriebsmethoden
  • 14. Gewerblicher Urheberschutz
  • 15. Kommunale Wirtschaftsbetriebe
  • 16. Deutsche Wirtschaftsbeziehungen zu Österreich
  • 17. Die angewandten Naturwissenschaften im Dienste der Wirtschaft
  • 18. Wirtschaft und Steuerpolitik
  • 19. Die Gesundung der Währung in Deutschland
  • 20. Qualitätsarbeit
  • 21. Verkehrspolitische Aufgaben der Deutschen Reichspost
  • 22. Die wirtschaftliche Bedeutung der Seeschiffahrt
  • 23. Deutsche Wasserstraßenpolitik
  • 24. Verkehrspolitische Aufgaben der Reichseisenbahn
  • 25. Luftfahrt in Wirtschaft und Politik
  • 26. Messen und Ausstellungen
  • 27. Banken und Industrie
  • 28. Der Binnengroßhandel
  • 29. Die staatspolitische Bedeutung der Landwirtschaft
  • 30. Die wirtschaftliche Einstellung der öfentlichen Verwaltung
  • 31. Die wirtschaftliche Einstellung der Rechtspfege
  • 32. Die außenpolitischen Aufgaben der Wirtschaft
  • Index

Full text

302 Dr. G. Freiherr v. Pechmann: 
durch billige Ersatzstoffe vorzutäuschen. In Deutschland tritt der 
Wendepunkt ein mit der Gründung des „Deutschen Werkbundes‘ im 
Jahre 1907. Eine Gruppe von Künstlern, Kunsthandwerkern, gewerb- 
lichen Unternehmern und Volkswirten schloß sich damals zusammen, 
mit der programmatischen Erklärung: „Wir verstehen unter Qualität 
nicht nur ausgezeichnete, solide Werkarbeit und die Verwendung tadel- 
loser echter Materialien, sondern auch die mit diesen Mitteln durch- 
geführte organische Idee der sachlichen, edlen oder künstlerischen Ge- 
staltung, Wir lieben die Kunst der Vergangenheit und die Erzeugnisse, 
die uns aus der Blütezeit des deutschen Handwerks überliefert worden 
sind, Aber gerade weil wir die alte Kunst lieben, hüten wir uns, sie 
durch Nachahmungen schlecht zu machen.“ Man beschränkte sich bei 
dieser Forderung durchaus nicht auf das engere Gebiet des Kunsthand- 
werks, Was man von der Arbeit des einzelnen Künstlers und Hand- 
werkers verlangte, nämlich eine durchgeistigte Ausbildung der Form, 
das erwartete man jetzt auch von Ingenieurwerken jeder Art, wie 
Maschinen, Brücken und technischen Anlagen, aber auch von den Er- 
zeugnissen der auf Massenproduktion eingestellten modernen Industrie. 
Das Grundsätzliche der Qualitätsforderung war auf jedem dieser Ge- 
biete die Übereinstimmung von Material, Technik und Form; die Ver- 
schiedenartigkeit der Ergebnisse erwuchs dann von selbst aus der Ver- 
schiedenartigkeit der Arbeitsmethoden und der Zwecke. Im hand- 
gearbeiteten Einzelstück des Künstlers und Kunsthandwerkers ist dem 
künstlerischen Spieltrieb in Form und Ornament keine Grenze gezogen. 
Technische Werke dagegen verlangen strenge Anpassung an den Zweck, 
klare Durchbildung der konstruktiven Form. Die Massenerzeugnisse der 
Industrie endlich sollen darauf verzichten, als billige Nachahmungen 
handgearbeiteten Kunstgewerbes zu erscheinen; ihre Qualität muß 
aus der zielbewußten Anwendung der modernen Maschinentechnik bei 
der Bearbeitung des Materials erwachsen. 
3, Die Qualität des Materials, Qualitätsarbeit hat zur Voraus- 
setzung, daß der Verfertiger dem Material, das er bearbeitet, Ver- 
ständnis und Liebe entgegenbringt; er tut dem Material keinen Zwang 
an, sondern läßt sich bei der Formgebung und bei der technischen Be- 
arbeitung von den besonderen Eigentümlichkeiten des Werkstoffes 
leiten. Das gilt sowohl für die Handarbeit wie für die Maschinenarbeit. 
Hieraus erwächst von selbst die weitere Forderung, kein Material durch 
andere Stoffe zu imitieren. Qualitätsarbeit ist immer echt im Material. 
Dabei ist zu beachten, daß es an sich keine unechten Stoffe gibt. Jeder 
Stoff ist echt. Zum Surrogat wird er erst dadurch, daß die auf ihn 
verwendete Bearbeitungsart und Formgebung einem anderen Stoff ent- 
liehen wird, Um dies an einem Beispiel klarzumachen: Eine licht-
	        

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Die Deutsche Wirtschaft. Hobbing, 1926.
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