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Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

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Bibliographic data

fullscreen: Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche

Monograph

Identifikator:
168999925X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101130
Document type:
Monograph
Author:
Renner, Karl http://d-nb.info/gnd/118599739
Title:
Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
Place of publication:
Berlin
Publisher:
J. H. W. Dietz Nachfolger
Year of publication:
1926
Scope:
32 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Übergang
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der geistige Arbeiter in der gegenwärtigen Gesellschaft und Geschichtsepoche
  • Title page
  • 1. Vergangenheit
  • 2. Übergang
  • 3. Gegenwart
  • 4. Zukunft

Full text

Advokaten werden Spezialisten. Innerhalb der Bureaukratie, 
innerhalb der Beamtenschaft, zeigt sich die Spezialisierung in der 
unerhörtesten Weise. Am frappantessten ist mir die Erscheinung 
zum erstenmal entgegengetreten, als ich als junger Abgeord- 
neter zugunsten eines Gewerbetreibenden mich zu verwenden 
hatte. Ich kam zu einem Hofrat und verlangte Abhilfe in einer 
Gewerbestreitsache. Der Hofrat sagte mir, er sei in dieser Ge- 
werbesache nicht kompetent, es sei sein Amt, zu entscheiden in 
allen den Fällen, die den § 23 der Gewerbeordnung betreffen. 
Das heißt innerhalb der Amter eine solche Spezialisierung, daß 
ein jeder zum Schluß nur ein enges Teilgebiet beherrscht und 
bearbeitet und alle Gebiete notwendigerweise dabei zurückstellt, 
vernachlässigt. 
Der Habitus des geistigen Arbeiters wird immer mehr ver- 
einseitigt, der Gelehrte ist nicht mehr der Polyhistor, der Uni- 
versalgelehrte von anno dazumal, sondern er ist Spezialist auf 
einem Gebiete, und es vereinigt sich sehr wohl, daß jemand 
z. B. in der Mathematik ein außerordentlicher Gelehrter ist und 
in den politischen Wissenschaften die völligste Unbeholfenheit 
verrät. Das ist der gewöhnliche Fall nicht nur bei der Mathe- 
matik, sondern bei jedem einzelnen Wissenszweig. 
e) Der neue zahlenmäßige Aufbau. 
Diese Spezialisierung hat weitere Folgen. Man muß viele 
Spezialisten nebeneinander stellen, um ein Ganzes zu bekom- 
men, das heißt auf jeder einzelnen Stufe, insbesondere auf den 
unteren Stufen, steht eine große Zahl von Bewerbern und 
Mitbewerbern gegenüber der geringen Zahl derjenigen, die an 
der Spitze stehen. Ich habe eine Fabrik vor Augen, die in den 
achtziger Jahren einen Chef, der Techniker war, besaß, einen 
tuts tten sertgtn Fechulkee slsqteieren hetserurtautunt 
wie ich es vorher etwa Meister, Geselle, Lehrling, 1:2:3 geschil- 
dert habe. Gehen Sie nun in die AEG. und schauen Sie sich 
dort nur die Versuchs- und Prüfungsstelle an! Ich kann Ihnen 
nicht genaue Zahlen sagen, aber gegen den einen Chef wer- 
den vielleicht zehn mittlere Beamte sein und dann 100 in 
untergeordneter Stellung. Daraus ergibt sich vor allem eins: 
von den 100 kann nicht mehr ein nennenswerter Prozent- 
satz die erste Stelle erreichen, es können nur 10 Prozent die
	        

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Der Geistige Arbeiter in Der Gegenwärtigen Gesellschaft Und Geschichtsepoche. J. H. W. Dietz Nachfolger, 1926.
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