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Wie kann die heimische Cognacindustrie und der deutsche Weinbau gefördert werden?

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Bibliographic data

fullscreen: Zum Kampf um die wirtschaftliche Selbständigkeit des Klein- und Mittelbetriebes

Monograph

Identifikator:
1690007133
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103422
Document type:
Monograph
Author:
Mahaim, Ernest http://d-nb.info/gnd/116679514
Title:
Le secours de chômage en Belgique pendant l'occupation Allemande
Place of publication:
Paris
Year of publication:
[1926]
Scope:
XII, 322 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapitre XXVI. Le fonds de chômage de gand
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zum Kampf um die wirtschaftliche Selbständigkeit des Klein- und Mittelbetriebes
  • Title page
  • Contents
  • Forschungs-Institute für den industriellen Mittelstand
  • Die Exportvereinigung im Fachgebiet
  • Gegenwarts- und Zukunftsarbeit im industriellen Grossbetrieb
  • Die Doppelstellung im Konsulatwesen
  • Die Dringlichkeitsfrage sozialer Aufgaben
  • Die Fabrikzeitung
  • Zur Jugendbewegung
  • Der Schutz der Arbeitswilligen
  • Die Unsittlichkeit im Erwerbsleben
  • Zeitgemässe Werkorganisation
  • Die konfessionelle Zerrissenheit im Mittelstand
  • Das Mittelstandsproblem
  • Schlusswort

Full text

8 
Ingenieur, der auf derartig vielen Gebieten sach 
verständig sein kann. Der Stand der Technik in 
den einzelnen Fachgebieten ist heute derartig hoch, 
dass schon recht reiche Kenntnisse und Erfah 
rungen notwendig sind, um auch nur in einem 
Fachgebiet auf der Höhe zu sein und zu bleiben. 
Aus Anfragen der Exporthäuser an Maschinen 
fabriken ergibt sich häufig, dass der anfragende 
Exporteur selbst sich nicht die geringste Vor 
stellung von dem machen kann, was eigentlich 
von dem fraglichen Interessenten benötigt wird. 
Die Folge ist dann, dass Anlagen geliefert werden, 
die zufolge ungenauer Aufnahmen an Ort und 
Stelle nicht befriedigen und still gelegt werden, 
weil die Besitzer nicht in ihnen ihre Rechnung 
finden können. Andere, die vielleicht auch Geld 
für derartige Anlagen hergegeben haben, sind 
dann entmutigt und lassen die Hände von tech 
nischen und industriellen Unternehmungen selbst 
in aussichtsreichen Gebieten fort. 
Der Mangel an sachverständigen Vertretern 
hat ja bekanntlich die Grossindustrie veranlasst, 
eigene Vertreter ins Ausland zu senden und Filial- 
büros, wo irgendmöglich, selbst einzurichten. Sie 
machen sich von den Exporteuren ganz unab 
hängig. Die Unterhaltung eigner Auslandsver 
tretungen mit Fachingenieuren und kaufmän 
nischem Personal erfordert aber so grosse Geld 
mittel, dass schon den mittleren Fabrikanten dieser 
aussichtsreichste Weg verschlossen wird. Sie 
bleiben auf die Exporthäuser angewiesen, die 
aber leider in aller erster Linie den Preis ent 
scheiden lassen und oft nicht in der Lage sind, 
überhaupt zu prüfen, welches Angebot nun die 
bestgeeignete Ausführung wirklich enthält. 
Von besonderer Bedeutung für die mittleren 
Firmen, die zum Export streben, ist der Zu 
sammenschluss mehrerer Fabriken zur Export 
vereinigung im Fachgebiet als Organisation, die 
sich die Aufgabe stellt, die Aussendung von Fach 
ingenieuren in das Ausland zu ermöglichen. 
Diese erhalten dann die erforderliche Unter 
stützung, die Orientierung über die Kreditver 
hältnisse von interessierten Export- und Import 
häusern, die auch die Ueberschreibung der Auf 
träge und das Delcredere übernehmen. Die von 
der Exportvereinigung des einzelnen Fachgebietes 
ausgesandten Ingenieure sollen sich also gewisser- 
massen als beratende Ingenieure für die an 
sässigen Exportfirmen betätigen, die technische 
Pionierarbeit leisten, um die Entwicklungsmög 
lichkeit industrieller Unternehmungen vom fach 
technischen Standpunkt zu erkunden, die Betriebs 
verhältnisse zu studieren und bei Montagen und 
Inbetriebsetzungen den Unternehmern an Hand 
zu gehen, vor allem auch bei Betriebsstörungen 
in nicht zu langer Zeit eingreifen zu können, um 
das Stillegen von Werken zufolge ihrer Hilflosig 
keit zu verhüten. 
Es handelt sich also nicht um die Ausschaltung 
der Exportfirmen, sondern im Gegenteil um die 
Aufgabe, die Exporteure, auf welche die mittleren 
und kleinen Firmen mangels Geld- und Export 
fachkenntnissen angewiesen sind und bleiben, bei 
der ausserordentlichen Verschiedenartigkeit 
unserer industriellen Produktion auch für die 
Vertretung einzelner Fachgruppen so leistung 
fähig zu machen, dass mittlere deutsche Firmen 
auch gegen finanziell stärkere und mit technischen 
Mitteln bislang besser ausgerüstete ausländische 
Konkurrenz sich exportfähig machen und so er 
halten können. 
Grossfirmen, die im Konkurrenzverhältnis 
stehen, zu einer Verständigung zu bringen, ist be 
kanntlich besonders im Maschinenbau ausseror 
dentlich schwer, fast unmöglich, es sei denn, dass 
investiertes Grosskapital zu seinem eignen Schutz 
einen Druck ausübt, um das Risiko zu beschränken. 
Es erfolgen dann Vertrustungen, wie wir sie ja 
auch im Qrossmaschinenbau kennen. 
Jede am Export bereits stärker beteiligte Gross 
firma fürchtet bei einem Zusammenschluss, dass 
ihre Entwicklungsmöglickheiten vielleicht be 
schränkt werden könnten, abgesehen von dem 
Ehrgeiz der leitenden Persönlichkeiten. Die 
Grossen wollen doch noch grösser werden! Man 
fühlt sich da allein schon am stärksten, weil man 
auf den Konkurrenten keine Rücksicht zu nehmen 
braucht, sich keine Dispositionsbeschränkungen 
auferlegen lassen muss. Anders ist es dagegen 
bei den mittleren Fabrikanten, die vielleicht hier 
und da mal Ansätze für eine Entwicklung des 
Exports gemacht haben oder erst im Anfang 
stehen. Um eine intensive und planmässige Be 
arbeitung ihres Exportes vornehmen zu können, 
dazu fehlt es ihnen an Personal, Zeit und Hilfs 
mitteln. Sie sind aber andererseis doch viel 
leichter als Grossbetriebe in der Lage, sich in 
einen Organisationsplan für die Aufteilung des 
Weltmarktgeschäftes zu fügen und für die Fa 
brikation bestimmter Maschinen des Fachgebietes 
und bestimmter Maschinengrössen, entsprechend 
dem Charakter ihres Betriebes, sich rationell ein 
zurichten, da sie ja erst in eine wirkliche Orga 
nisation hineinwachsen sollen und es auch noch 
können, ohne sich gegenseitig bereits bei Beginn 
durch vorhandene Beziehungen ins Gehege zu 
kommen. Was nun das Offertwesen anbetrifft, 
so sind heute die für den Export besonders ein 
gerichteten Grossbetriebe derart vorbereitet, dass 
sie in der Lage sind, die für das Ausland be 
stimmten Angebote in Bezug auf die Sprache, die 
Masse und die Aufmachung so auszurüsten, dass 
sie nicht nur von den Empfängern auch wirklich 
gelesen und verstanden werden können, sondern 
auch ausländischen Konkurrenzangeboten in jeder 
Weise ebenbürtig, ja oft noch überlegen sind 
durch gründlichere und sorgfältigere Bearbeitung 
und geschmackvollere Aufmachung. Anders liegt 
es bei den mittleren Firmen, die für den Export 
meistens nicht mehr haben, als einen schlecht 
übersetzten Prospekt, während fremdsprachliche
	        

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Almanach d’Adresses de La Chambre de Commerce, d’Industrie et de Métier `a Zagreb. [Verlag nicht ermittelbar], 1930.
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