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Das kommunistische Manifest

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Bibliographic data

Object: Das kommunistische Manifest

Monograph

Identifikator:
1690007133
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103422
Document type:
Monograph
Author:
Mahaim, Ernest http://d-nb.info/gnd/116679514
Title:
Le secours de chômage en Belgique pendant l'occupation Allemande
Place of publication:
Paris
Year of publication:
[1926]
Scope:
XII, 322 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapitre IX. Organisation du service
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das kommunistische Manifest
  • Title page
  • I. Bourgeois und Proletarier
  • II. Proletarier und Kommunisten
  • III. Sozialistische und kommunistische Literatur
  • IV. Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Full text

8 
Manifest nennen dürfen. Unter Sozialisten verstand man 1847 zweierlei 
Art von Leuten. Einerseits die Anhänger der verschiedenen ntopistischen 
Systeme, speziell die Owenisten in England und die Fourieristen in 
Frankreich, die beide schon damals zu bloßen, allmählig aussterbenden 
Sekten zusammengeschrumpft waren. Andrerseits die mannichfaltigsten 
sozialen Quacksalber, die mit ihren verschiedenen Allerweltheilmttteln 
und mit jeder Art von Flickarbeit die gesellschaftlichen Mißstände be 
seitigen wollten, ohne dem Kapital und dem Profit im Geringsten wehe 
zu thun. In beiden Fällen: Leute, die außerhalb der Arbeiterbewegung 
standen, und die vielinehr Unterstützung suchten bei den „gebildeten" 
Klassen. Derjenige Theil der Arbeiter dagegen, der, von der Unzuläng 
lichkeit bloßer politischer Umwälzungen überzeugt, eine gründliche Um 
gestaltung der Gesellschaft forderte, der Theil nannte sich damals k o m- 
m u n i st i s ch. Es war ein nur im Rauhen gearbeiteter, nur instinktiver, 
manchmal etwas roher Kommunismus; aber er war mächtig genug, um 
zwei Systeme des utopischen Kommunismus zu erzeugen, in Frankreich 
den „ikarischen" Cabet's, in Deutschland den von Weitling. Sozialismus 
bedeutete 1847, eine, Bourgeoisbewegnng, Kommunismus eine Arbeiter 
bewegung. Der Sozialismus war, aus dem Kontinent wenigstens, salon 
fähig , der Kommunismus war das grade Gegentheil. Und da wir 
schon damals sehr entschieden der Ansicht waren, daß „die Emanzipation 
der Arbeiter das Werk der Arbeiterklasse selbst sein ninß", so konnten 
wir keinen Augenblick im Zweifel sein, welchen der beiden Namen zu 
wählen. Auch seitdem ist es uns nie eingefallen, ihn zurückzuweisen. 
„Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" Nur wenige Stimmen 
antworteten, als wir diese Worte in die Welt binausriefen, vor nun 
mehr 42 Jahren, am Vorabend der ersten Pariser Revolution, worin 
das Proletariat mit eignen Ansprüchen hervortrat. Aber am 28. Sep 
tember 1864 vereinigten sich Proletarier der meisten westeuropäischen 
Länder zur Internationalen Arbeiter-Assoziation glorreichen Angedenkens. 
Die Internationale selbst lebte allerdings nur neun Jahre. Aber daß der 
von ihr gegründete ewige Bund der Proletarier aller Länder noch lebt, 
und kräftiger lebt als je, dafür gibt es keinen bessern Zeugen als grade 
den heutigen Tag. Denn heute, wo ich diese Zeilen schreibe, hält das 
europäische und amerikanische Proletariat Heerschan über seine zum ersten 
Mal mobil gemachten Streitkräfte, mobil gemacht als Ein Heer, unter 
Einer Fahne und für Ein nächstes Ziel: den schon vom Genfer Kongreß 
der Internationale 1866, und wiederum vom Pariser Arbeiterkougreß 
1889 proklamirten, gesetzlich festzustellenden, achtstündigen Normalarbeiis- 
tag. Und das Schauspiel des heutigen Tages wird den Kapitalisten 
und Grundherren aller Länder die Angen darüber öffnen, daß heute 
die Proletarier aller Länder in der That vereinigt sind. 
Stände nur Marx noch neben mir, dies mit eignen Angln zu sehn! 
London, am 1. Mai 1890. 
F. Engels
	        

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Das Kommunistische Manifest. Expedition der Buchhandlung Vorwärts (Th. Glocke), 1904.
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