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Neueste Zeit (Abt. 3)

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Bibliographic data

fullscreen: Neueste Zeit (Abt. 3)

Monograph

Identifikator:
1690009462
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-101382
Document type:
Monograph
Author:
Weber, Heinrich http://d-nb.info/gnd/11716383X
Title:
Forstwirtschafts-Politik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
X, 324 S
Taf
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Haupt-Teil. Die deutsche Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Die Frühromantik
  • Zweites Kapitel. Die Spätromantik
  • Drittes Kapitel. Beginnender Realismus
  • Viertes Kapitel. Politische Restauration; wirtschaftliche Fortschritte
  • Fünftes Kapitel. Fortschritte des politischen Denkens
  • Index

Full text

Beginnender Realismus. 321 
Komplex psychischer Erscheinungen ein besonderes Vermögen 
an; der zweite Weg aber lief schließlich auf die Assoziations⸗ 
psychologie hinaus, die, vornehmlich von Hartley und Hume 
bearbeitet, doch auch der eigenständigen deutschen Entwicklung 
nicht fremd, die Vorstellung als den einzigen Grundbestandteil 
psychischen Geschehens zu betrachten und dessen buntes Leben 
durch nichts als die mannigfach wandelnde Verknüpfung von 
Vorstellungen zu erklären suchte. 
Konnten nun Vermögens-⸗ wie Assoziationspsychologie den 
Geisteswissenschaften und insbesondere der Geschichtswissenschaft 
Stab und Stütze sein? Indem sie reiche psychische Erfahrung 
nur mechanisch zerlegten oder auf ein einziges Element un— 
zureichend zurückführten, schlossen sie eine systematische Behand— 
lung der komplizierten Prozesse, die das geschichtliche Leben aus⸗ 
machen, nicht ein, sondern aus. Und so blieb die erste Epoche 
einer selbständigen Psychologie für das historische Denken nahezu 
unfruchtbar; vergebens wuürde man in den Geschichtschreibern 
und Geschichtsphilosophen seit der zweiten Hälfte des 18. Jahr⸗ 
hunderts tiefer eingegrabene Spuren von ihr zu finden hoffen. 
Nach der ablehnenden Haltung Kants aber gegenüber der 
jungen Selbständigkeit der psychologischen Disziplin wie nach 
deren Verschüttung durch die neue Metaphysik der romantischen 
Zeit konnte erst recht nicht von einer einflußreichen Stellung 
irgendwelcher Psychologie innerhalb der Geisteswissenschaften, 
ja auch nur von ihrer würdigen und eigenständigen Haltung 
überhaupt die Rede sein. 
Als sich dann aber die romantischen Wässer verliefen, tauchte 
von neuem das Bedürfnis nach einer selbständigen Psychologie 
an sich wie im Verhältnis zu den nunmehr realerer Betrachtung 
der Welt zugedrängten Geisteswissenschaften auf. Und der zu— 
nehmende Empirismus begnügte sich nicht mehr mit einer ver— 
besserten Vermögens- und einer einfachen Assoziationspsycho— 
logie, obgleich auch diese gepflegt wurden, sondern suchte ein⸗ 
gehendere Regeln oder gar Gesetze aufzufinden, welche das Spiel 
des psychischen Geschehens beherrschten: und nur der Umstand 
erinnerte noch an die alten intellektualistischen Zeiten, wie er 
Lamprecht, Deutsfche Geschichte. X. 21
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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