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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
  • II. Kapitel. Aus dem sozialen Leben Amerikas
  • III. Kapitel. Die Gewerkschaftsbewegung in den Vereinigten Staaten
  • IV. Kapitel. Die Arberterbanken

Full text

. jewerkschaften bedienen sich bewusst dieses Mittels. Aus der 
= Tatsache, dass es in den Vereinigten Staaten keine parla- 
U mentarische Arbeiterpartei gibt, darf keinesfalls geschlossen 
& werden, dass die Gewerkschaften ohne Einfluss auf die Gesetz- 
N gebung wären. Im Gegenteil glauben sie, dass sie bei dem gegen- 
DS wärtigen System einen stärkeren Einfluss ausüben können als 
0 ® durch die Schaffung einer selbständigen Arbeiterpartei, wenigstens 
© auf absehbare Zeit. Gerade diese Überzeugung scheint ein starkes 
> Hindernis für die Schaffung einer selbständigen Arbeiterpartei zu 
N sein; denn es liegt auf der Hand, dass der Einfluss in den vor- 
8 handenen Parteiformationen sofort aufhören würde, wenn die Ge- 
S Werkschaften die Gründung einer eigenen Partei propagierten. 
» In der Geschichte der Federation und ihrer Kongresse nehmen 
) die Auseinandersetzungen über die Stellung zur Politik und die 
5 Frage einer eigenen Arbeiterpartei einen sehr grossen Raum ein. 
Im Jahre 1894 wurde sogar eine Urabstimmung darüber in Ver- 
bindung mit einem politischen Aktionsprogramm vorgenommen, 
die aber nur bewies, dass die Masse der Mitglieder diesen Fragen 
überhaupt nur wenig Interesse entgegenbrachte. Auf dem Kon- 
gress dieses Jahres wurde dann auch die Forderung nach einer 
selbständigen Arbeiterpartei entschieden abgelehnt, und zwei Jahre 
später beschloss der Kongress, folgende Bestimmung in das Statut 
aufzunehmen: 
„Parteipolitik, mag sie demokratisch, republikanisch, sozialistisch oder 
sonstwie sein, findet in den Jahresversammlungen des Bundes keinen Platz.“ 
_ Diese Bestimmung ist natürlich nicht so auszulegen, als ob die Be- 
S schäftigung mit politischen Fragen ausgeschlossen werden sollte. 
© Man wollte damit nur festlegen, dass die Federation als solche 
. sich auf keine bestimmte Partei verpflichtet. Die Absicht, die 
. Debatte über die Frage einer politischen Arbeiterpartei auf dem 
£ Jewerkschaftskongress mit dieser Bestimmung abzuschneiden, 
gelang allerdings nicht. Auf dem Kongress von 1902 hätte ein 
j Antrag, der die Notwendigkeit einer besonderen politischen Ar- 
beiterpartei betonte, sogar fast die Mehrheit erreicht. Aber schon 
. der nächstjährige Kongress verwarf diese Idee wieder mit einer 
sehr grossen Maiorität. Das wiederholte sich 1907 gegenüber 
. einem Antrag des Ortskartells Cleveland, der die Gründung einer 
politischen Partei aus den Gewerkschaften, den Farmerverbänden 
- v8 und der sozialistischen Partei forderte. 
w Diese Debatte hatte aber doch die Wirkung, mit veranlasst durch 
5 das Aufkommen einer gewerkschaftsfeindlichen Gesetzgebung und 
© Rechtsprechung, dass die Federation eine grössere Aktivität bei 
; den politischen Wahlen entfaltete. Die Gewerkschaftsmitglieder 
- wurden eindringlichst aufgefordert, bei allen Wahlen nur solche 
. Kandidaten zu unterstützen, die sich auf die Arbeiter- 
9219
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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