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Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

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Bibliographic data

fullscreen: Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer

Monograph

Identifikator:
1690625112
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-103086
Document type:
Monograph
Title:
Amerikareise deutscher Gewerkschaftsführer
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes
Year of publication:
1926
Scope:
256 S., [1] Bl.
Ill., Kt., Graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Kapitel. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

46 
I. Buch. Production und Consumtion. 
voll Lucknow kaufen kann! Um solches zu ermöglichen, mußten zahlreiche Leute, 
die der Mehrzahl nach einander persönlich dlrrchaus fremd sind, in Thätigkeit 
treten. Die einen verrichteten diese, die andern jene Leistung. Alle aber 
wirkten auf ein bestimmtes Ziel hin, nicht minder die Arbeiter auf den Baum- 
wollpflanzungen Virginiens als die Eisenbahnbediensteten in Amerika, Eng 
land und Indien, das Personal auf den Schiffen, welche die Erzeugnisse über 
den Atlantischen Ocean, das Mittelmeer und den Indischen Ocean führten, 
die Arbeiter in den Spinnereien und den Webereien von Lancashire und die 
Kaufleute dreier Welttheile, welche den Kauf der Waren vermittelten. Ja es 
kommen noch viele andere Arbeiter in Betracht, z. B. jene, die vielleicht schon 
vor langen Jahren die Eisenbahnen, die Schiffe und die Fabrikgebäude er 
bauten, und jene, welche die Geräthe und Maschinen verfertigten, die in 
den verschiedenen Phasen dieses complicirten Productionsprocesses zur An 
wendung kommen. Ja noch eine ganze Menge anderer Personen stehen mit 
all den Vorgängen in Verbindung, die sich abspielen mußten, um die be 
treffenden Baumwollstoffe in der erwähnten Stadt zu Markte bringen zu können. 
Doch ist deren Mitwirkung zum Eudresultat sehr gering oder mittelbar, und 
wollten wir sie alle auszählen, so würden wir zu keinem Ende kommen. 
Natürlich müssen Gründe für eine solche Arbeitsorganisation vorhanden 
sein. Dieselben sind in den Vortheilen zu suchen, welche durch das Zusammen- 
wirken bei der Arbeit sich ergeben. Es lassen sich deren 14 unterscheiden: 
1. Die Zunahme der mechanischen Kraft. Dieselbe ermöglicht es, daß 
schwere Lasten gehoben, große Boote gerudert, Pfähle in den Boden getrieben 
werden u. dgl. Das alles ließe sich nicht vollbringen, wenn wohl die gleiche 
Anzahl von Menschen, aber ein jeder derselben für sich allein sich diesen Ver 
richtungen unterzöge. 
2. Die Ermöglichung gleichzeitiger Ausführung verschiedener Arbeiten, die 
nur bei gleichzeitiger Vornahme einen Nutzen gewähren. So kann jemand nur 
daun Perlen fischen und zu diesem Behufe sich in die Meerestiefen hinab 
lassen, wenn einige andere Leute den Apparat handhaben, welcher ihn mit 
Luft versieht und wieder an die Oberfläche bringt. 
3. Die Erleichterung des Verkehrs, wie sie durch die Erbauung und be 
ständige Instandhaltung eines Weges, einer Eisenbahn, eines elektrischen Kabels 
bewirkt wird. 
4. Eine Verkürzung der Zeitdauer einer Arbeit, die von größter Wichtig 
keit ist, wenn etwas schnell geschehen muß, um entsprechenden Nutzen zu bringen, 
z. B. das Löschen eines Brandes, die Einbringung der Ernte oder das Ein 
sangen eines Schwarms von Fischen. 
5. Eine Verlängerung der Zeitdauer einer bestimmten Arbeit. Dadurch 
wird die Fortsetzung einer Thätigkeit ermöglicht, welche durch Unterbrechungen
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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