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Wert und Kapitalprofit

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Bibliographic data

fullscreen: Wert und Kapitalprofit

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Der statische Preis
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wert und Kapitalprofit
  • Title page
  • Contents
  • I. Das Problem
  • II. Der statische Preis
  • III. Der Kapitalprofit
  • IV. Antikritische Nachlese

Full text

— 12 — 
Ganz das gleiche gilt von dem Spezialfall der Qualifikation. 
Das Wort wird ebenfalls in der Regel adjektivisch gebraucht: als 
objektive Eigenschaft einer Person oder als ein Inbegriff von 
objektiven Eigenschaften einer Person. Aber auch hier ist wissen- 
schaftlich korrekt nur die verbale Bedeutung: die Qualifizierung 
einer Person durch die Gesellschaft, kraft gesellschaftlicher 
Wertung. In dieser Bedeutung wird der Begriff auch gelegentlich 
gebraucht. Man denke an die bekannten „Qualifikationslisten“, 
z. B. der Richter und Offiziere. Die darin enthaltenen Daten be- 
sagen nicht unmittelbar, daß die Individuen die ihnen beigelegten 
Eigenschaften wirklich besitzen, sondern nur, daß ihre Vorgesetzten 
die Vorstellung haben (oder zuweilen auch zu haben vorgeben), 
daß sie jene Eigenschaften besitzen. Ja man findet auch wohl in 
jener älteren Zeit, in der der Terminus in unsere Wissenschaft 
eingegangen ist, die Formeln: „Dem P. P. ist die Qualifikation 
als Leutnant, als Assessor, als praktischer Arzt verliehen wor- 
den.“ Hier spricht die Gesellschaft offiziell durch ihre eingesetzten 
Organe: in der Regel spricht sie inoffiziell, aber nicht minder ent- 
scheidend, durch ihren Apparat von Wertungen !). 
Qualifikation in diesem verbalen Sinne heißt „Qualifizierung“, 
bedeutet also, daß die Gesellschaft eine bestimmte Person für fähig 
hält, eine bestimmte soziale Stellung einzunehmen, mit der wirt- 
schaftlich je nachdem ein bestimmtes Einkommen (Gehalt usw.) 
oder ein zwar unbestimmtes, aber doch nach unten und oben 
einigermaßen begrenztes Klasseneinkommen verknüpft ist. 
Mit diesen Erörterungen ist für die methodische Fiktion der 
Statik alles Erforderliche bereits geleistet. Es gehört zu den uns 
gegebenen empirischen Daten, daß die sämtlichen Produ- 
zenten mit verschiedener Qualifikationshöhe „bewertet“ sind und 
ein dementsprechendes Einkommen beziehen. Die Qualifikation 
wird in der Statik unmittelbar am Einkommen gemessen. Oder, 
arithmetisch ausgedrückt, die Qualifikationsstufen verhalten sich wie 
die Einkommensverschiedenheiten. Das hat Ricardo gemeint, als 
er schrieb: „Die Schätzung der verschiedenen Arbeitsarten wird 
sich bald auf dem Markte mit hinreichender Genauigkeit festsetzen. 
... Diese Skala unterliegt, wenn sie einmal festgelegt ist, nur 
geringen Veränderungen.“ (Kap. I, Sekt. 2.) 
I) In der Praxis des merkantilistischen Staates, z. B. im alten Österreich der 
vorjosephinischen Zeit, wurde ganz analog auch gewissen Waren amtlich „Qualität“ 
beigelegt.
	        

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Wert Und Kapitalprofit. Fischer, 1926.
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