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Der Weltverkehr und seine Mittel

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weltverkehr und seine Mittel

Monograph

Identifikator:
1690628162
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102656
Document type:
Monograph
Author:
Oppenheimer, Franz http://d-nb.info/gnd/118641417
Title:
Wert und Kapitalprofit
Edition:
3., völlig neu bearb. Aufl.
Place of publication:
Jena
Publisher:
Fischer
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 79 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Antikritische Nachlese
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weltverkehr und seine Mittel
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die geschichtliche Entwicklung des Verkehrswesens
  • Landstraßen
  • Die Eisenbahnen
  • Brücken und Viadukte
  • Wasserstraßen
  • Schiffbau
  • Posten und Postwesen
  • Entwicklung der Welttelegraphie
  • Die Weltwirtschaft
  • Die Fortschritte des Weltverkehrs seit 1900
  • Index

Full text

629 
Das Deplacement der Schiffe. 
Ist das Deplacement eines Schiffes nach seinem Verwendungszweck dem Gesamt 
wert nach festgelegt, so ist die nächste Aufgabe des Konstrukteurs die Hauptdimension, 
Länge zwischen den Perpendikeln, größte Breite in der Wasserlinie und Konstruktions 
tiefgang sowie die Werte der einzelnen Formkoeffizienten zu bestimmen. 
Die Perpendikel des Schiffes gehen bei eisernen Schiffen durch den Schnittpunkt 
von Vorkante Hinter- bezw. Rudersteven und Hinterkante Vorsteven mit der Konstruktions- 
Wasserlinie, bei Holzschiffen durch die entsprechenden Schnittpunkte der Außenkante 
Sponung an den Steven, d. h. der Naht der Außenhautbeplankung am Steven, mit der 
Konstruktionswasserlinie. Die Länge zwischen den Perpendikeln ist zum Teil abhängig 
von der vorgeschriebenen Schiffsgeschwindigkeit, da sie den Schiffswiderstand in erheb 
lichem Maße beeinflußt. Nach Froude macht man die günstigste Länge des Vorschiffs 
---- 0,1714 Y 2 , die des Hinterschiffs L 2 = 0,1144 V 2 , worin Y die Geschwindigkeit des 
Schiffes in Seemeilen angibt, desgleichen bildet das Verhältnis der Schiffslänge zur 
Schiffsbreite — L : B — einen wichtigen Faktor mit Bezug auf Stabilität und Dreh 
vermögen des Schiffes. Der Wert von L: B schwankt für die einzelnen Schiffstypen von 
2 bis 12 (f. Tabelle). 
Schiffsklasse 
L: B 
T:B 
ö 
a 
ß 
Segelschiffe, ältere ... 
3,76—4,5 
0,88—0,47 
0,65 
0,80 
0,93 
Segeljachten (Kieljachten) . . 
6—8 
0,8 
0,3—0,42 
0,72 
0,45—0,5 
Segelschiffe, neue 
5—6,8 
0,49—0,53 
0,66 
0,8 
0,91 
Schleppdampfer .... 
4-6 
0,3—0,4 
0,5—0,6 
0,65—0,75 
0,75 
Fifchdämpfer 
4—5 
0,48 
0,45 
0,75 
0,75 
Frachtdampfer. 
5—8 
0,45- 0, f 4 
0,65—0,73 
0,73 
0,9—0,96 
Schnelldampfer . ... 
8—10 
0,40—0,55 
0 58—0,63 
0,73 
0,89—0,93 
Flußraddampser .... 
2—15 
0,11—0,14 
0,6—0,85 
0,77—0,87 
0,92—0,99 
Torpedoboote .... 
7- 9 
0,22 
0,42 
0,6 
0,73 
Avisos 
7—10 
0,35—0,4 
0,45—0,5 
0,61—0,69 
0,75—0,83 
Kreuzer 
6—7 
0,35—0,44 
0,48—0,55 
0,68—0,75 
0,8—0,89 
Panzerdeckschiffe . ... 
6—7,5 
0,41—0,44 
0,48—0,5 
0,67 
0,85 
Panzerschiffe 
4—5,5 
0,3—0,4 
0,55—0,7 
0,71—0,76 
0,81—0,87 
Die Schiffsbreite wird bei eisernen Schiffen auf Außenkante Spanten, bei Holz- 
schiffen auf Außenkante Planken in der Konstruktionswasserlinie gemessen. Ihre Größe 
ist in der Hauptsache durch die Stabilität des Schiffes bedingt und weiter durch das Ver 
hältnis L:B sowie durch das Verhältnis des Konstruktionstiefgangs zur Breite — 1: B — 
festgelegt. Letzteres schwankt zwischen den Grenzen 0,25 bis 0,54. Zu großes T: B hat 
ungenügende Stabilität zur Folge, zu kleines T:B begünstigt bei Segelschiffen das 
Abtreiben und verursacht bei Schraubenschiffen ungünstige Lage des Propellers. Der 
Konstruktionstiefgang reicht von der Konstruktionswasserlinie bis Unterkante Spant 
bezw. Außenkante Sponung am Kiel. 
Aus den Hauptdimensionen L, B und T ergibt sich nun das Deplacement des 
Schiffes als ein Bruchteil des aus diesen Hauptdimensionen gebildeten Parallelepipeds. 
Der Koeffizient, welcher dieses Verhältnis angibt, heißt Deplacementkoeffizient 
und wird mit 8 bezeichnet. Es ist alsdann Deplacement --- L. B. T. 8. 8 schwankt von 
0,3 bis 0,85, die untere Grenze findet man bei Jachten und kleinen Fahrzeugen, die obere 
bei Flußschiffen und flach gehenden Panzerschiffen (siehe Tabelle). Mit dem Deplacements 
koeffizienten stehen in engem Zusammenhang der Völligkeitskoeffizient der Kon 
struktionswasserlinie <x, welcher das Verhältnis des Wasserlinienareals zum umschriebenen 
Rechteck — L X B — angibt, sowie derjenige des Hauptspants ß, welcher das Ver 
hältnis des Hauptspantsareals zum umschriebenen Rechteck — B X T — festsetzt, 
a variiert von 0,6 bis 0,8 und ist in der Hauptsache mit abhängig vom Verhältnis L: B. 
Die Schärfe der Wasserlinie wird einesteils durch die Stabilität, anderenteils durch den 
Schiffswiderstand bedingt, ß schwankt zwischen 0,5 bis 0,9 und gibt in der Hauptsache 
den Charakter für die Spantformen. Nur im Vor- und Hinterschiff sind dieselben mit 
abhängig von den Umrißlinien der Steven und den besonderen Bug- und Heckformen. 
Hier ist die Erfahrung und der Geschmack des Konstrukteurs allein maßgebend. Zwischen
	        

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Der Weltverkehr Und Seine Mittel. Verlag von Otto Spamer, 1913.
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