Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation

Monograph

Identifikator:
1691008664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102409
Document type:
Monograph
Author:
Aereboe, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118647172
Title:
Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Parey
Year of publication:
1926
Scope:
28 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation
  • Title page

Full text

[ 2 
wieder Regulierung der Preise nach unten, als ob der Staat die Menschen 
zwingen könnte, unterhalb der Selbstkosten zu produzieren. Nur wenn mehr 
gearbeitet, mehr produziert wird und wenn die Produktion durch Rationali- 
sierung der Arbeit verbilligt wird, können die Warenpreisse sinken und nur 
durch diese Mittel kann auch die Produktion wieder einträglicher gemacht 
werden. Staatshilfe brauchen wir bei einer Rationalisierung des Steuer- 
wesens, des Kreditwesens, des Verkehrswesens, der Verwaltungsmaschine 
und Ähnlichem. Aber auch hier müssen doch erst die Menschen da sein, 
welche diese Rationalisierung durchführen und die widerstrebenden Elemente 
zwingen können. Darum gilt es heute in erster Linie, daß sich jeder 
Stand und jeder Staatsbürger durch Mehrleistung selbst zu helfen sucht. 
Wie das aber anzufangen ist, darüber wollen wir uns jetzt weiter unterhalten. 
Die Frage, ob die deutschen Landwirte auch unter den außerordentlich 
schwierigen Geldverhältnissen, den hohen Preisen für die wichtigsten 
Produktionsmittel den Betrieb aufrecht erhalten können, oder gar noch in 
der Lage sind, die Produktion zu steigern, ist ja viel ventiliert worden. 
Klar ist, daß viele Landwirte dazu nicht mehr in der Lage sind, weil ihre 
Wechselschulden viel zu groß geworden sind. Die Zahl der Notverkäufe der Pacht- 
zessionen und der Zwangsverkäufe mehren sich daher heute in der Landwitschaft 
fast so schlimm wie in der Industrie und es ist zu befürchten, daß bis zur 
neuen Ernte noch manche Existenz zusammenbrechen wird. Das muß für die 
anderen Landwirte ein Menetekel sein, alle Kräfte anzuspannen, um dem 
gleichen Schicksale zu entgehen. Obenan steht dabei eine richtige Erkenntnis 
der heute gegenüber früher völlig verschobenen Produktionsbedingungen. Alles, 
was noch einigermaßen im Preise steht, muß bei der Produktion bevorzugt, 
forziert werden, und alle Produktionsmittel, die im Verhältnis zu den 
Produktionspreisen sehr verteuert sind, müssen bei der Produktion sparsamste 
Verwendung finden. Am günstigsten aber liegen diese Preisspannungen 
heute bei der Milchproduktion. Einmal stehen Milch und Molkereiprodukte 
troß niedrigen Zollschuzes relativ hoch im Preise, im Verhältnis dazu 
aber sind die Kraftfuttermittel und auch die Kunstdüngemittel für Wiesen 
und Weiden billig, erheblich billiger als vor dem Kriege. Besonders aber 
beansprucht die Milchproduktion relativ wenig Arbeit oder kann doch auf 
geringen Arbeitsbedarf umgestellt werden, so daß die gestiegenen Löhne hier 
wenig in die Wege fallen. 
Darum gilt es die Milchproduktion mit allen Mitteln zu fördern. 
Das Wichtigste dabei ist heute aber die Ausmerzung aller schlechten Milch- 
tiere und Ersatz derselben durch gute. Dieser Umtausch ist noch nie so 
billig gewesen wie heute, denn vorzügliches Zuchtvieh ist heute im Osten 
zu ungewöhnlich niedrigen Preisen zu haben. Eine alte holsteinsche Bauern- 
regel besagt, daß man für eine junge Milchkuh mindestens soviel bezahlen 
e;
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Agrarkrisis Und Landwirtschaftliche Betriebsorganisation. Parey, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.