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Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation

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Bibliographic data

Contents: Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation

Monograph

Identifikator:
1691008664
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-102409
Document type:
Monograph
Author:
Aereboe, Friedrich http://d-nb.info/gnd/118647172
Title:
Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Parey
Year of publication:
1926
Scope:
28 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Agrarkrisis und landwirtschaftliche Betriebsorganisation
  • Title page

Full text

Ÿ| |. -- 
Aufschwung nehmen. Eins der wichtigsten Volksnahrungsmittel würde 
verbilligt und durch den gesteigerten Zuckerexport, der dann bei niedrigen 
Preisen möglich wäre, würde unsere Zahlungsbilanz stark entlastet 
werden. Aber auch so muß der Zuckerrübenbau gepflegt werden. Wir 
haben im Inlande alles, was wir für denselben brauchen, Boden, 
Kunstdünger, Maschinen, Arbeitskräfte. An eine wesentliche Beeinflussung 
der Zuckerpreise auf dem Weltmarkte zufolge einer Produktionssteigerung 
Deutschlands ist in den nächsten Jahren kaum zu denken. Hier kann also 
der Hebel mit allen Kräften angeseßtt werden und zwar vornehmlich in 
allen Bauernwirtschaften, die leidlich günstig zu den Zuckerrübenfabriken 
liegen. In den großen Zuckerrübenwirtschaften wird man heute froh sein, 
wenn man den alten Umfang des Zuckerrübenbaus wieder erreichen oder 
aufrecht erhalten kann, da hier die Arbeitsverhältnisse zufolge Zurücktretens 
der ausländischen Wanderarbeiter und zufolge der Lohnsteigerung besonders 
bei den inländischen Arbeitskräften erheblich ungünstiger geworden sind. 
Allerdings haben sich viele Zuckerrübenwirtschaften bereits durch verstärkte 
Heranziehung von Arbeitern aus der Umgegend, umfangreiche Vergebung 
der ganzen Rübenkultur in Pauschalakkord und besonders durch weitgehende 
Mechanisierung des Rübenbaues zu helfen gesucht. Auch ein verstärktes 
Mitarbeiten der Tagelöhnerfrauen ist stellenweise erreicht worden, besonders 
dort, wo nicht –} wie in Mecklenburg ~+ ein unverantwortlich hoher 
Naturallohn als Jahresgrundlohn ohne jede Arbeitsverpflichtung der Frauen 
gegeben wird. 
Nirgends aber liegen die Arbeitsbedingungen für den Zuckerrübenbau 
heute so günstig wie in den Bauernwirtschaften. Von Haus aus ist es 
etwas völlig Unnatürliches, daß der Zuckerrübenbau vornehmlich zu einer 
Domäne des Großbetriebes geworden ist. Seinen Grund hat das lediglich 
in der Zulassung der ausländischen Wanderarbeiter und deren geringen 
Ansprüchen an Wohnraum und Wohnkapital. Eigentlich müßte der Zucker- 
rübenbau eine Domäne des Kleinbetriebes sein, denn er hat für denselben 
die besten Arbeitskräfte, insbesondere auch Kinder zum Verziehen der Rüben 
und Frauen für die Hackarbeit. Es läßt sich aber auch der Zuckerrübenbau 
so organisieren, daß Groß- und Kleinbetrieb dabei zusammenarbeiten. Über- 
nimmt der Kleinbauer im benachbarten Großbetriebe die Rübenkultur gegen 
Pauschalakkord und erhält seine Bezahlung nicht nur in Geld, sondern auch 
in Form von Rübenblättern und Rübenschnitzeln, so ist beiden Teilen gedient. 
Landrat v. Wilmowski sagt im Septemberheft der Südd. Monatshefte 
mit Recht, „daß in den industriellen Gegenden des Rheinlands, Wäürttem- 
bergs und Sachsens auch die Überführung eines Teils der industriellen 
Arbeitskräfte in die Landwirtschaft auf die einfachste Weise derart geschehen 
kann, daß die bodenständigen, hausbesitzenden Arbeiter, die in den letten 
V
	        

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Agrarkrisis Und Landwirtschaftliche Betriebsorganisation. Parey, 1926.
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