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Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

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Bibliographic data

Object: Arbeiterschaft und Kolonialpolitik

Monograph

Identifikator:
1691222771
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105765
Document type:
Monograph
Title:
Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk
Place of publication:
Karlsruhe
Publisher:
Verl. d. Betriebs- und Lehrmittelges.
Year of publication:
[1927]
Scope:
211 Seiten
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Leistungs- und Abzugstabelle (ein Beitrag zur Lehrlingserziehung im Malerhandwerk)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Arbeiterschaft und Kolonialpolitik
  • Title page
  • Kolonien als Einwanderungsgebiete
  • Die handels- und wirtschaftspolitische Bedeutung der Kolonien
  • Das Eingeborenenproblem
  • Braucht Deutschland Kolonien ?
  • Die Aufgaben der Internationale
  • Contents

Full text

Baumwolle, Wolle, Rohseide, Gummi, Erdöl, Ölfrüchte usw., 
sind in den deutschen Kolonien so geringe Mengen erzeugt 
worden, daß sie für den Handel kaum in Betracht kamen. Das 
würde sich auch jetzt nicht ändern, da Deutschland im besten 
Falle die ungünstigsten Teile des tropischen Afrika zurückbe- 
kommen würde. Mit der Aufnahmefähigkeit deutscher Waren 
in den Kolonien stand es ähnlich. Der dreißigjährigen deutschen 
Kolonialtätigkeit ist es nicht gelungen, einen .aufnahmefähigen 
Markt für deutsche Erzeugnisse in den Kolonien zu schaffen. 
Die deutsche Ausfuhr nach den kleinen europäischen Staaten, 
Dänemark, Schweden, Holland, der Schweiz, betrug in der Vor- 
kriegszeit je das Fünf- bis Zehnfache der Ausfuhr nach sämt- 
lichen deutschen Kolonien. Günstige Handelsverträge mit den 
europäischen Staaten bedeuten also eine erheblich größere Be- 
lebung des deutschen Außenhandels als der Wiedererwerb von 
Kolonien. Die Arbeiterschaft soll für den Kolonialplan dadurch 
gewonnen werden, daß man ihr die Einfuhr billigerer Lebens- 
mittel verspricht. Schon vor dem Kriege dachten die kolonialen 
Handelsleute in Deutschland nicht daran, ihre Waren in Deutsch- 
iand zu einem billigeren Preise abzusetzen als irgendwo anders. 
Im Ernst wird niemand glauben, daß sich das ändern wird, so- 
lange die Großagrarier und Großindustriellen das Heft in Händen 
halten. Wie sehr die Kreise, die heute Kolonialpropaganda im 
„Interesse des Volkes“ machen, danach trachten, den Massen 
zu niederen Preisen zu verhelfen, haben sie durch ihr Verhalten 
in den deutsch-polnischen‘ Handelsvertragsverhandlungen be- 
wiesen. 
Die wahren Interessenten an einem Wiedererwerb deutscher 
Kolonien sind einige Gesellschaften und die hinter ihnen stehen- 
den Banken. Sehr interessantes Material darüber liefert das 
Koloniale Hand- und Adreßbuch, in dessen Band von 1927 nicht 
weniger als 76 „koloniale Erwerbsgesellschaften‘“ aufgeführt 
sind. Die von ihnen veröffentlichten Berichte ergeben, daß es 
diesen Gesellschaften trotz „Enteignung“‘‘. durch die Entente- 
staaten immer noch ganz gut geht. Einige Beispiele: Die Otavi- 
Minen- und Eisenbahngesellschaft (Sitz Berlin), hinter der die 
Deutsche Bank, die Diskontogesellschaft und Bleichröder stehen, 
teilt mit, daß im Berichtsjahr nach Abschreibungen von 
142 355/14/3 Pfund Sterling und Dotierung des Reservefonds 
mit 8764,10 ein Reingewinn von 98 976,16 Pfund blieb, von dem 
eine Dividende von 11,11% ausgeschüttet werden konnte. Die 
„Consolidated Diamond Mines of South-West-Africa, Ltd.‘“, die 
die Anlagen aller vor dem Kriege in Deutsch-Südwestafrika tätig 
gewesenen Diamantabbaugesellschaften deutschen Rechts, auch 
die Bahn Lüderitz—Bogenfels und die Elektrizitätswerke 
Lüderitzbucht übernommen hat, gibt den Wert der übernomme- 
Kar
	        

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Arbeiterschaft Und Kolonialpolitik. Laub, 1928.
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