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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1691222771
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105765
Document type:
Monograph
Title:
Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk
Place of publication:
Karlsruhe
Publisher:
Verl. d. Betriebs- und Lehrmittelges.
Year of publication:
[1927]
Scope:
211 Seiten
Ill., graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Allgemeines über Spritzlackierverfahren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Abschnitt II. 
69 7 
II. 
Leistungstheoretisch denkt schon der Alltag über die Wirtschaft. 
Alltagsdenken folgt stets der Linie des geringsten logischen Wider 
standes, es hält sich an das Eingänglichste, Plausibelste. Einleuch 
tender aber können jene zahllosen Vorgänge, die der scheinbare In 
begriff „Wirtschaftsleben“ umspannt, gar nicht als Einheit gesehen 
werden als eben so, daß man sie auf gewisse Ziele bezieht und damit 
Wirtschaft als eine Leistung auffaßt. Wie sich daraufhin der Inhalt 
des Wirtschaftslebens im Alltagsdenken spiegelt, entspricht etwa der 
Formel: Vorsorge treffen für das tägliche Brot, für Kleidung und 
schützendes Dach, auch für allerlei Schmuck und feiertägliche Freuden. 
Es ist dabei gleichgültig, ob nun im Dienste dieser sinnbildlich ge 
meinten Ziele viel oder wenig an Apparat aufgeboten wäre, gleich 
gültig, wie reich immer sich diese Ziele selber entfaltet hätten, gleich- 
Für jene erkenntniskritischen Gedankengänge, deren Ergebnisse im später folgenden 
eine Rolle spielen, habe ich die Grundlagen schon in den Jahren 1906/09 in einer Ar 
tikelreihe schärfer herausgearbeitet, die unter dem fortlaufenden Titel: „Zur sozialwissen 
schaftlichen Begriffsbildung' 1 im „Archiv für Sozialwisscnschaft und Sozialpolitik“ er 
schienen ist („Umrisse einer Theorie des Individuellen“, 23. Bd. [1906], S. 403 fr. — 
„Der Stoff der Sozialwissenschaft“, 24. Bd. [1907], S. 265 fr. — „Geschichte und Sozial 
wissenschaft“, 28. Bd. [1909], S. 72ff.). Den scharfen Schnitt aber zwischen der natur 
wissenschaftlichen und unserer Denkweise hatte vorher schon das Büchlein gezogen: 
„Die Grenzen der Geschichte“ (Leipzig 1904), die Erweiterung eines auf dem 
VII. Deutschen Historikertag I9°3 gehaltenen Vortrages. Hier ist die fragliche Scheidung 
der beiden Denkweisen zu der These zugespitzt, daß nur durch groben Denkfehler die 
Jahrtausende der Geschichte ihre angebliche Verlängerung in den „Jahrmillionen“ der 
Geologie fänden. 
Der ganze Ideengang einer Erneuerung unserer fachlichen Theorie, womit sie zugleich 
mit unserer fachlichen Empirie erst wahrhaft Eines Geistes würde, ist schnurgerade vor 
gezeichnet gleich durch meine allererste Schrift: „Der Wertgedanke, ein verhülltes 
Dogma der Nationalökonomie“ (Jena 1897). Schon diese Untersuchung war unter das 
Zeichen der Selbstbesinnung nationalökonomischen Denkens gestellt. So sind denn auch 
_ . T . . ~ . TT .L« f* a-c Wortes“ (Tena lQOi), besonders in dem 
meinem Jugendwerk „Die Herrschait acs woncs. U c * j, 
umfangreichen Abschnitt „Ausblicke“ und in den Anmerkungen zu dem Schlußkapitel, 
gleichwie in diesem selber, eigentlich schon alle Gedanken ausnahmslos enthalten, die 
ich hier nochmals in programmatischer Absicht vorlege; nur eben dort noch in sozusagen 
eruptiver Unform. Zwischen dieser frühen und der heutigen Darstellung liegt fast ein 
Vierteljahrhundert akademischer Lehrtätigkeit, von dem Streben getragen, die Theorie der 
ucuen Haltung wenigstens in einer ersten Annäherung wahrzumachen. Es fehlt also 
durchaus nicht an der Musik für diese wiederholten Programme. Bloß die „öffenüiche 
Aufführung., steht noch aus - soweit nicht in Spezialarbeiten von Schülern und auch so 
öe t>enaus schon mancherlei durchgesickert ist.
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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