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Der Weg der Reparation

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Bibliographic data

fullscreen: Der Weg der Reparation

Monograph

Identifikator:
1724503022
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-104526
Document type:
Monograph
Author:
Bergmann, Carl http://d-nb.info/gnd/133570878
Title:
Der Weg der Reparation
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Societäts-Druckerei G.m.b.H., Abteilung Buchverlag
Year of publication:
1926
Scope:
409 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Teil V. Der Ausblick auf das Ziel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weg der Reparation
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Von Versailles zum Londoner Ultimatum
  • Teil II. Die Politik der Erfüllung und der Kampf um das Moratorium
  • Teil III. Die Besetzung des Ruhrgebiets
  • Teil IV. Der Dawesplan
  • Teil V. Der Ausblick auf das Ziel

Full text

seinem Bericht an den Kongreß von Brüssel genauer untersucht. 
Er stellt sich die Sache so vor: 
In neutralen Ländern, die noch wenig entwickelt sind, oder in 
Kolonien der alliierten Länder sollen mit Hilfe von Reparations- 
geldern große Unternehmungen durchgeführt werden, wie Eisen- 
bahn- und Hafenbauten, Wasserkraftanlagen, Stromregulierungen 
usw,, die auf andere Weise nicht oder nicht so bald zustande- 
kommen könnten, Vorbedingung soll dabei sein, daß das Land, 
dessen Entwicklung die geplanten Anlagen dienen, selbst 60 oder 
70 Prozent des dazu nötigen Kapitals beschafft, und daß nur die 
verbleibenden 40 oder 30 Prozent vom Ausland kommen. In 
solchen Fällen würde die alliierte Regierung, welche ein Interesse 
an dem Unternehmen hat — zum Beispiel England — ihre zur Zeit 
nicht anders verwendbaren Markguthaben in der Reparations- 
kasse dazu benutzen, deutsche Waren und deutsche Arbeit für 
das Unternehmen heranzuziehen und mit Reichsmark zu bezahlen. 
In Höhe dieser Leistungen würde dann das alliierte Land einen 
angemessenen Anteil an dem Kapital des neuen Unternehmens 
erhalten. Dieser Anteil könnte später veräußert werden, wenn 
das Unternehmen die entsprechenden Gewinne abwirft. 
Das etwa ist in kurzen Zügen der Grundgedanke der Assisted 
Schemes. Es hat gewiß etwas Verlockendes, sich auszumalen, wie 
mit Hilfe der Reparation weite Landstriche der Welt, die heute 
noch öde und unfruchtbar daliegen, wirtschaftlich aufgeschlossen 
werden, Es ist auch wohl möglich, daß sich eine solche Gelegen- 
heit von Zeit zu Zeit bietet, wenn alle dazu nötigen Voraus- 
setzungen vorliegen, Daß dies aber ein Programm werden soll, 
um einen erheblichen Teil der Reparationsschuld abzutragen, ist 
doch wohl nur ein Traum und nicht einmal immer ein schöner 
Traum, Erweisen sich derart große Unternehmen nach eingehen- 
der Prüfung als wirtschaftlich gesund und in der Zukunft rentabel, 
so nimmt sie in der Regel der interessierte Staat in die Hand und 
finanziert sie durch Ausgabe eigener Anleihen, oder es findet sich 
das Privatkapital bereit, sie selbständig durchzuführen, Bestehen 
aber an der Ertragsfähigkeit der Unternehmen ernstliche Zweifel; 
so wird in den meisten Fällen ein Zuschuß von 30 oder 40 Prozent 
875
	        

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Realities and Problems. [Verlag nicht ermittelbar], 1930.
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