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Die Lagerstätten von Wolfram, Zinn und Molybdän in Russland

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Bibliographic data

fullscreen: Die Lagerstätten von Wolfram, Zinn und Molybdän in Russland

Monograph

Identifikator:
1725947455
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-104774
Document type:
Monograph
Author:
Zur Mühlen, Leo von http://d-nb.info/gnd/117027030
Title:
Die Lagerstätten von Wolfram, Zinn und Molybdän in Russland
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Schweizerbart
Year of publication:
1926
Scope:
94 Seiten
Ill.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Russlands Wolframlagerstätten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Lagerstätten von Wolfram, Zinn und Molybdän in Russland
  • Title page
  • Contents
  • Verwendung, Vorkommen und Gewinnung von Wolfram
  • Russlands Wolframlagerstätten
  • Die wirtschaftliche Bedeutung des Wolframbergbaues für Deutschland und die Stellung der russischen Lagerstätten
  • Russlands Zinnlagerstätten
  • Verwendung, Vorkommen und Gewinnung von Molybdän
  • Russlands Molybdänlagerstätten
  • Die wirtschaftliche Bedeutung der Molybdänlagerstätten und die Stellung der russischen Lagerstätten
  • Index

Full text

40 Rußlands Wolframlagerstätten — 
aus Feldspäten hervorgegangenen hellen Glimmern auch etwas 
neugebildeten Quarz. Ein allmählicher Übergang in das unver- 
änderte Gestein fehlt zumeist. Gewöhnlich stoßen beide Bil- 
dungen in scharfer Grenze aneinander, doch gibt es vereinzelte 
Ausnahmen, bei denen der Granit seine äußerliche Struktur er- 
halten hat, makroskopisch aber vollkommen verquarzt erscheint. 
Das Mikroskop zeigt hier eine Verdrängung der Feldspäte durch 
Topas und Quarz. 
Die Breite der Greisenzone ist meist unbedeutend. Sie nimmt 
mit der Mächtigkeit des Ganges zu. Im allgemeinen schwankt 
sie von einigen Zentimetern bis zu einem Dezimeter. In einem 
einzigen Ausnahmefall erreicht sie 0,4 m. Gelegentlich beobachtet 
man auch nicht an Gänge gebundene Greisenbildung. 
Manche Gänge dieses Erzgebietes sind in Höhenunterschieden 
von 80—120 m natürlich aufgeschlossen. Hierbei zeigt sich, daß 
sie bei gleichbleibender Mächtigkeit nach der Teufe niedersetzen 
und ihre Greisen- und Erzbildung unverändert beibehalten. In 
den oberen Horizonten kommt nur eine deutlichere Lagenstruktur 
zum Ausdruck! 
Die Erzverteilung innerhalb der verschiedenen Gänge scheint 
gleichbleibend zu sein, demnach wären in den mächtigsten Gängen, 
vornehmlich im Gange I, die größten Erzmengen zu erwarten. 
Nach den Angaben des Bergingenieurs S. D. Kuzne co v haben 
Versuche einen Erzgehalt von 0,6 % ergeben. Danach berechnet 
Doktorovit-Grebnickij einen Vorrat von etwas über 
100 t W Os, doch darf diese Zahl noch nicht als feststehend 
angesehen werden, da die Schurfarbeiten noch nicht ihren Ab- 
schluß gefunden hatten. 
Geographisch liegt die Lagerstätte günstig. Bis zum Dorfe 
Maly-Soktui, von wo aus ein 30 km langer guter Weg nach der 
nächstgelegenen Bahnstation führt, beträgt die Entfernung nur 
6 km. Wasser und Holz stehen reichlich zur Verfügung. Te- 
tjaev mißt diesen Gängen wirtschaftliches Interesse bei, doch 
läßt sich vor Beendigung der Arbeiten kein abschließendes Urteil 
fällen. 
b) Die Gänge von Togotui, 
Zu den wenigst erforschten und erschlossenen Lagerstätten 
des Kukulbei gehört die Gegend von Togotui, deren Gänge etwa
	        

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Neueste Zeit. Heyfelder, 1906.
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