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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Größe d. Güterwertes bei versch. Gebrauchsarten. Subj. Tauschwert. Geld 99 
So ist es begreiflich, daß die völlige Unfruchtbarkeit der öster- 
reichischen Theorie sich am krassesten in der Frage des Geldes 
äußert. 
„Das vielseitigste Gut — sagt Wieser — ist indes das 
Geld... An keinem anderen Gute kann man eine so deutliche 
Vorstellung von der Idee des Grenznutzens gewinnen...“ (Fr. v. 
Wieser: „Der natürliche Wert‘, Wien 1889, S. 13). Diese 
Behauptung eines der hervorragendsten Theoretiker des Grenz- 
nutzens klingt ziemlich ironisch, wenn man sie mit den Ergeb- 
nissen vergleicht, die von der neuen Schule auf diesem Gebiete 
erreicht worden sind. Wie bekannt, unterscheidet sich das Geld 
von allen anderen Waren dadurch, daß es ein allgemeines Aequi- 
valent der Waren bildet. Gerade diese seine Eigenschaft, der zu- 
folge es den abstrakten Tauschwert allgemein auszudrücken ver- 
mag, erschwert seine Analyse vom Standpunkte des Grenznutzens 
in ganz besonderem Maße*®. In Wirklichkeit betrachtet der 
Agent der modernen kapitalistischen Wirtschaftsordnung das Geld 
bei allerhand Tauschgeschäften ausschließlich nur vom Gesichts- 
punkte seiner „Kaufkraft‘“, d. h. seines ob jektiven Tausch- 
wertes. Keinem einzigen „Wirtschaftssubjekt‘“ wird es einfallen, 
seine Barmittel an Gold vom Gesichtspunkte der Fähigkeit des 
Goldes, „das Bedürfnis an Schmuck“ zu befriedigen, zu schätzen. 
Bei dem doppelten Gebrauchswert des Geldes’, nämlich als 
Ware und als Geld, fußt seine Schätzung gerade auf dieser 
letzten Funktion. Wenn man bei der Analyse des Wertes der ge- 
wöhnlichen Ware das Vorhandensein von gesellschaftlichen Zu- 
sammenhängen konstatieren kann, die jede individualistische 
Deutung der Wirtschaftserscheinungen ausschließen (siehe oben 
die Analyse der Lehre vom Substitutionsnutzen), so erreichen 
diese gesellschaftlichen Zusammenhänge beim Gelde ihren voll- 
ständigsten Ausdruck. Das Geld erscheint nämlich als dasjenige 
„Gut‘“, dessen subjektive Wertschätzung nach der Terminologie 
der österreichischen Schule der subjektive Tauschwert ist. 
subjektive Schätzung der Beschaffenheit des Gutes das mehr Untergeordnete 
zu sein‘ (Prof. W. Scharling, 1. c. S. 29). 
% Es ist interessant, daß K. Menger in seinem umfangreichen Artikel, 
der speziell sich mit dem Gelde befaßt (siehe „Geld‘ im Handwörterbuch der 
Staatswissenschaften, Bd. 4), so gut wie gar keine theoretische Analyse 
des Geldes gibt. 
” „Der Gebrauchswert der Geldware verdoppelt sich. Neben ihrem beson- 
deren Gebrauchswert als Ware, wie Gold zum Beispiel zum Ausstopfen hohler 
Zähne, Rohmaterial von Luxusartikeln usw. dient, erhält sie einen formalen 
Gebrauchswert, der aus ihren spezifischen gesellschaftlichen Funktionen ent- 
springt“ (Karl Marx: „Kapital“, Bd. I, S. 56).
	        

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Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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