Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die politische Ökonomie des Rentners

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Kapitel. Die Profittheorie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

130 Die Profittheorie 
aber nur einen Terminus für all diese drei verschiedenen Arten 
der „kapitalistischen Produktion“. 
Eine glänzende Illustration für die von Böhm-Bawerk hinein- 
getragene Konfusion bietet der Abschnitt: „Der Zins im Sozia- 
listenstaat‘. Auch in diesem ‚„Staate‘ soll das Profitprinzip in 
seiner vollen Kraft aufrechterhalten bleiben, das man jetzt doch 
als Ergebnis der Ausbeutung ansieht. Diese „sozialistische Aus- 
beutung‘‘ erläutert Böhm wie folgt: „Angenommen — sagt er — 
es gibt zwei Produktionszweige: das Bäckergewerbe und die 
Waldkultur” Das Ergebnis eines Arbeitstages des Bäckers ist das 
Produkt Brot, dessen Wert sich nach Böhm auf 2 Florin stellt 
(nach Böhm bleiben im „Sozialistenstaate‘“ sogar die Florins). 
Die Tagesarbeit des Waldarbeiters besteht darin, daß er 100 junge 
Eichen anpflanzt, die ohne weiteres Zutun sich in hundert Jahren 
in große Bäume umwandeln, so daß der Gesamtwert der Arbeit 
des Waldarbeiters sich auf 1000 Florin stellen wird. Dieser Um- 
stand, nämlich der Zeitunterschied in der Produktion (die all- 
gemeine Wertschätzung der dazu gehörenden Erwägungen folgt 
in der weiteren Darstellung) wird eben zur Grundlage für die 
Profitentstehung gemacht. „Zahlt man aber — sagt Böhm-Ba- 
werk — auch den Aufforstungsarbeitern gerade so wie den 
Bäckern nur 2 Florin täglich, dann begeht man ihnen gegen- 
über dieselbe „Ausbeutung‘‘, die heute die kapitalistischen Unter- 
nehmer ausüben*.“ 
Während des Zeitabschnittes von hundert Jahren erfolgt ein 
Wertzuwachs, und diesen „Mehrwert‘“ „steckt die Gesellschaft 
ein und nimmt ihn somit den ihn erzeugenden Arbeitern weg, 
die Arbeitsfrüchte genießen also die anderen‘. „In der Verteilung 
bekommen ihn (d. h. den Zins. N. B.) ganz andere Leute als 
jene, an deren Arbeit und Produkt er verdient wurde... an dere 
Leute, und zwar ganz wie heute (!), nicht aus dem Titel der 
Arbeit, sondern aus dem Titel des Eigentums bzw. des 
Miteigentum s*®.“ 
Diese Ueberlegung ist von Anfang bis Ende falsch. Sogar in 
der sozialistischen Gesellschaft gibt es keinen Wertzuwachs aus 
dem Boden”. Für sie ist es ganz gleich, ob die Arbeit für die un- 
# Ib. S. 583. 
16 1b. S. 584. 
17 Um‘ Mißverständnisse zu vermeiden, sei erklärt: Wenn hier die Rede 
vom „Wert“ in der sozialistischen Gesellschaft ist, so ist doch darunter eine 
besondere Kategorie zu verstehen, die sich von dem Wertbegriff in der Waren- 
wirtschaft unterscheidet. Hier wie da bildet die Arbeit den bestimmenden 
Faktor. Doch während in der sozialistischen Gesellschaft die Arbeitsbewertung 
einen bewußten gesellschaftlichen Prozeß bildet, stellt sie in 
A
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.