Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die politische Ökonomie des Rentners

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

145 Die Profittheorie (Fortsetzung) 
haupt geschichtlich beschränkt ist, nämlich sie gilt nur 
bei einer Tauschwirtschaft und ist bei allen Arten der Natural- 
wirtschaft ganz und gar unmöglich. Und dabei gilt letztere Be- 
hauptung nicht nur für schwer aufzubewahrende Güter, sondern, 
worauf bereits Pierson und Bortkievitz hinwiesen, auch für an- 
dere: „Jemand, dem solche Mengen Kohlen, Wein usw. zur Ver- 
fügung gestellt würden, als er voraussichtlich in seinem ganzen 
Leben nötig haben wird, würde sich dafür schön bedanken, — 
bemerkt bei der Besprechung der Böhm-Bawerkschen Theorie 
Pierson, der übrigens dieser Theorie im wesentlichen bei- 
pflichtet, — mit dem Geld sei es allerdings eine andere Sache®.‘“ 
Wir sahen ferner, daß die Ueberschätzung der gegenwärtigen 
Güter im Vergleich zu den künftigen nach Böhm-Bawerk in 
hohem Maße darauf beruht, daß die gegenwärtigen Güter auch 
die wichtigeren zukünftigen Bedürfnisse befriedigen können, von 
denen sie auch ihren Wert ableiten. Angenommen, wir haben 
mit einer Person zu tun, die in der Gegenwart relativ gut ge- 
sichert, für. die Zukunft aber weniger sicher gestellt ist. Die 10 
Gulden, die sich jetzt in ihrem Besitz finden, befriedigen jetzt 
ein Bedürfnis von 100 Einheiten; da diese Person in der Zukunft 
nur über eine geringere Summe verfügen würde, so würde sich 
auch der Wert der 10 Gulden, sagen wir, auf 150 Gulden erhöhen. 
Daraus müßte geschlossen werden, daß die zukünftigen 10 Gul- 
den von der besagten Person höher geschätzt werden müssen 
als die gegenwärtigen 10 Gulden. Indessen zieht Böhm-Bawerk 
einen anderen Schluß, und zwar meint er: Da die gegenwärtigen 
10 Gulden aufgehoben und somit auch in der Zukunft ver- 
wendet werden können, so besitzen sie bereits in der Gegen- 
wart den Wert der zukünftigen Gulden. Auf solche Weise wird 
der zukünftige Wert in die Gegenwart projiziert. Doch wider- 
spricht diese Voraussetzung — die Möglichkeit der Uebertragung 
des Wertes des künftigen Gutes auf das Gegenwartsgut, dem 
Böhmschen Grundgedanken der Entstehung des Profits. Was 
würde sich z. B. ergeben, wenn wir die Böhmsche Annahme auf 
die Produktionsmittel anwenden? 
Jedes Produktionsmittel — Maschinen oder Arbeit — kann 
in zweierlei Weise betrachtet werden: Als ein gegenwärtiges und 
als ein zukünftiges Gut (ersteres nur insoweit, als die Möglich- 
keit besteht, den Wert schon in der Gegenwart zu realisieren, und 
auch eine stoffliche Form vorhanden ist, wie Maschinen usw.). 
Wir können den Wert eines gegebenen Produktionsmittels in der 
6 L. von Bortkievitz: „Der Kardinalfehler der Böhm-Bawerkschen Zins- 
theorie‘, Schmollers Jahrbücher, Bd. 30, S. 947. 
1
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.