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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1727871073
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105553
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Die politische Ökonomie des Rentners
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verl. für Literatur und Politik
Year of publication:
1926
Scope:
[2] Bl., 194 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Theoret. Versöhnungspolitik (Die Werttheorie von Tugan-Baranowsky) 183 
Herr T.-Baranowsky fragt, ob es richtig sei, den Arbeitswert 
im Sinne der gesellschaftlichen Arbeits kosten zu deuten‘. Es 
ist sehr richtig. Doch unrichtig ist alles, was bei Tugan weiter 
folgt. Er ist so sehr von seiner eigenen Kritik hingerissen, daß er 
gar nicht merkt, daß er nicht nur Marx, sondern sich selbst kriti- 
siert. Oben sahen wir, daß aus den Sätzen von Tugan folgt, der 
Arbeitswert sei die Grundlage des Preises. Jezt zeigt sich auf ein- 
mal, daß dies „offensichtlich nicht der Fall‘ sein kann. Was soll 
nun gelten? Das vorher oder das nachher Gesagte? Jedenfalls ist 
es eine ungewöhnliche Klarheit des Denkens, was Tugan-Bara- 
nowsky hier zutage fördert, eine geradezu „eiserne Logik‘. Viel- 
leicht zweifelt aber der Leser an der Beständigkeit des letzten „Ge- 
dankens‘“ von Tugan? Da soll ihn darin noch eine Stelle aus 
Tugan bekräftigen: 
„Der Arbeitswert bei Marx ist dem Wesen nach nichts anderes 
als die Arbeitskosten. Jedoch ist es nicht etwa ein terminologischer 
Fehler von Marx. Marx nannte nicht nur die gesellschaftlich not- 
wendige Produktionsarbeit Waren wert schlechthin, sondern er 
war auch dauernd bestrebt, die Tauschverhältnisse der Ware zu- 
einander auf Arbeit zurückzuführen... Nur wenn man die 
BegriffedesWertesundderKostenganzvonein- 
ander trennt, kann man eine logisch richtige und den Tat- 
sachen angemessene Wert- und Kostentheorie aufbauen**.“ Und 
nun noch eine Stelle: 
„Der Fehler von Marx war... der, daß er die selbständige Be- 
deutung dieser Kategorie nicht verstanden hat (d. h. der Kosten- 
kategorie. N. B.) und sie mit der Preistheorie zu verknüpfen suchte; 
deshalb nannte er auch die Arbeitskosten nicht Kosten, sondern 
Wert!*.“ 
Kein Zweifel. Tugan-Baranowsky weiß nicht mehr, daß er 
selber die Arbeitskosten mit dem Wert und Preis verknüpft 
hatte, und nun bemüht er sich jetzt, dieses verbrecherische Ver- 
hältnis wieder zu lösen. Wahrlich, eine erstaunliche Logik! 
Und nun eine Frage. Ist die Kostenkategorie so selbstständig, 
daß es nach Tugan eine Todsünde bedeutet, sie in das erwähnte 
12 Wir sprechen hier von den „gesellschaftlichen‘‘ Kosten. Wie wir weiter 
unten sehen werden, ist die Bezeichnung sehr wichtig. 
13 Ib. S. 69. (Sperrdruck vom Verfasser.) 
1 Ib. S. 70. Erwähnen wir noch einen Punkt, wenn er auch in keinem un- 
mittelbaren Zusammenhang mit der Frage steht. Herr T.-B. begreift (S. 68 u. 
69) die Bedeutung des Tauschwertes bei Marx nicht. Gern erklären wir es ihm. 
Im Verfolg der Analyse muß Marx mitunter annehmen, daß die 
Ware nach den Gestehungskosten (Wert) verkauft wird. 
In diesem Falle entsprechen die Kosten dem Tauschwert. Dies bedeutet, daß 
er nicht vom absoluten, sondern von einer relativen Größe spricht.
	        

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Die Politische Ökonomie Des Rentners. Verl. für Literatur und Politik, 1926.
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