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Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

Monograph

Identifikator:
1728770173
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-105075
Document type:
Monograph
Author:
Gemmingen, Max http://d-nb.info/gnd/101562608
Title:
Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
Place of publication:
Halle a. S.
Publisher:
Gebauer-Schwetschke
Year of publication:
1910
Scope:
197 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Geographische Verhältnisse
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Geographische Verhältnisse. 
Grade erlegen, indem mit der größtenteils fertiggestellten, 
Buenos-Aires mit Valparaiso verbindenden Eisenbahn eine 
Verkehrslinie quer durch den Kontinent vom ‚Atlantischen 
zum Stillen Ozean geschaffen werden. soll, während außer 
dieser eine Anzahl kürzerer Stichbahnen in den verschiedenen 
Ländern der pazifischen Küste zu beträchtlichen Höhen der 
Anden emporführen und deren vielfach ertragreiche Gebiete 
mit dem Meere verbinden. Solche Anlagen sind, da die 
Technik sie auszuführen imstande ist, verhältnismäßig leicht, 
sobald das nötige Kapital zusammengebracht ist, das viel- 
fach vom Auslande hereinströmt. Anders liegt der Fall bei 
der Beseitigung oder Durchquerung der Urwälder und deren 
Erschließung für die wirtschaftliche Nutzbarmachung. Bei 
dieser Frage tritt recht deutlich ein Umstand in die Erschei- 
nufig, von dem später noch eingehender die Rede sein wird, 
der aber hier schon nicht außer acht gelassen werden darf, 
wenn. man die ganze Entwickelung der lateinisch- amerika- 
nischen Länder verstehen will. Wenn auch diese keine 
Kolonien mehr sind, sondern unabhängige selbständige 
Staaten, in deren Verband die Ureinwohner mit aufgenommen 
sind, so kann trotzdem von gemeinsamen wirtschaftlichen 
Interessen zwischen den beiden entgegengesetzten Bevölke- 
rungselementen, nämlich dem die Kultur vertretenden und 
verbreitenden europäischen Element einerseits und der Ur- 
bevölkerung andererseits nicht die Rede sein. Die Indianer 
hängen an ihrem Grund und Boden, an ihrem Wald; die 
Ausdehnung der Kultur durch die Europäer, wie z. B. die 
Urbarmachung großer Landflächen für den Ackerbau, ver- 
drängt die Indianer von ihrem Besitz, nimmt ihnen ihre 
Lebensbedingungen, und führt sie dem Untergang entgegen, 
der z. B. in Argentinien deutlich zutage tritt, wo wir die 
Pampas heute fast frei von den sie früher bewohnenden 
Stämmen finden. Besonders empfindlich sind die Waldvölker, 
die in ihren Daseinsbedingungen derart mit dem Walde ver- 
wachsen sind, daß sie mit ihm zugrunde gehen müssen. 
Ratzel!) sagt darüber: „Es treten Völker in so enge Be- 
rührung mit dem Wald, daß dessen Natur sich in ihr ganzes 
Dasein verflicht und sogar in ihrem körperlichen Dasein 
Spuren hinterläßt. Dadurch entstehen Völker und ganze 
Kulturformen, die man sich nur mit einem mächtigen, über- 
schattenden Walde als Hintergrund denken kann. Der bra- 
silianische Waldindianer gehört zum Wald und verschwindet 
') Ratzel: Anthropogeographie Il. 1884 S. 470. 
18
	        

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Die Entwickelung Der Fabrikindustrie Im Lateinischen Amerika. Gebauer-Schwetschke, 1910.
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