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Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge der Sozialpolitik

Monograph

Identifikator:
1729091075
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-106478
Document type:
Monograph
Author:
Graziadei, Antonio http://d-nb.info/gnd/121487180
Title:
Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
[1926]
Scope:
84, III Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die Marxsche Lösung und deren logische Widersprüche
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Sozialpolitik
  • Title page
  • Contents
  • I.Teil. Allegeines
  • II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik
  • III. Teil. Selbständige sozialpolitische Arbeit der Selbstverwaltungskörper und der Privaten
  • IV. Teil. Wohlfahrtspolitik in Bezug auf sonstige Personen in unselbständiger Arbeitsstellung

Full text

92 
II. Teil. Arbeiterwohlfahrtspolitik. 
Man darf wohl annehmen, daß die nicht näher bezeichnten Fabrik 
arbeiter usw. im wesentlichen Arbeiter ohne besondere Ausbildung 
sind. Diese Gruppe hat im Sommer und Winter den größten Prozent 
satz Arbeitsloser aufzuweisen, im Sommer fast V20, im Winter über '/s; 
aber ihre Gesamtzahl fällt nicht sehr ins Gewicht, da im ganzen nur 
28542 Arbeiter ohne nähere Bezeichnung am 14. Juni 1895 festgestellt 
wurden. Viel bedeutsamer ist, daß das Baugewerbe mit seinen 1,15 Mill. 
Arbeitnehmern im Winter 15,61 o/„ Arbeitsloser aufwies, also mehr als 
5 mal so viel wie im Sommer. Die Tätigkeit des Baugewerbes wird 
eben im Winter sehr eingeschränkt, und wie bei allen Saisonindustrien 
steigert sich deshalb die Zahl der Arbeitslosen im Winter, allerdings 
bei keiner Gruppe bis zu so hohen Prozentsätzen und meist auch 
nicht in so starkem Grade. Nur bei der Landwirtschaft war die Zahl 
der Arbeitslosen im Winter ebenfalls mehr als 5 mal so groß wie im 
Sommer, im ganzen aber viel geringer als im Baugewerbe. 
Aus den hier nicht angeführten Einzelzahlen innerhalb der an 
gegebenen Berufsgruppen ergibt sich, daß die Gefahr, arbeitslos zu 
werden, für die ungelernten Arbeiter überall erheblich größer ist als 
für die höheren und besser vorgebildeten Arbeiter, und zwar auch 
dann, wenn die Krankheitsfälle und dgl. ausgeschieden werden. Weiter 
ist festgestellt, daß die jüngeren Jahrgänge stärker an der Arbeits 
losigkeit beteiligt sind als die älteren, und weiterhin, daß im Sommer 
und Winter von den männlichen Arbeitern ein größerer Bruchteil 
arbeitslos wird, als von den weiblichen. Die Mehrzahl der Arbeits 
losen (im Sommer 59,39 °/o, im Winter 51,77%) ist ledig. Die arbeits 
losen Haushaltungsvorstände machen im Sommer etwa % im Winter 
% der Arbeitslosen aus, und zwar handelt es sich dabei überwiegend 
um Haushaltungsvorstände mit geringerer Zahl zu ernährender Kinder. 
Von besonderem Interesse ist die Verteilung der Arbeitslosen 
auf die Größenklassen der Ortschaften. Die Statistik unterscheidet 
3 Klassen: Gemeinden mit über 100 000 Einw. (Großstädte), mit 10 000 
bis 100 000 Einw. (Mittelstädte) und mit weniger als 10 000 Einw. 
(kleine Gemeinden). Die Gesamtzahl der von der Statistik festgestellten 
Arbeitslosen überhaupt war 
am 14. Juni 1895 
im ganzen 
in °/o aller 
Arbeitslosen 
am 2. Dez. 1895 
im ganzen 
in °/o aller 
Arbeitslosen 
in den Großstäden . . . 116 557 
„ „ Mittelstädten . . 67 734 
„ „ kleinen Gemeinden 115061 
38,93 
176 770 
22,93 
22,63 
139587 
18,10 
38,44 
454 648 
58,97 
Zur Würdigung der Bedeutung dieser Zahlen ist zu berücksichtigen, 
daß die Einwohnerzahl der Großstädte bei der Sommerzählung 7,03 Mill. 
und bei der Winterzählung 7,27 Mill. betrug, die der Mittelstädte 
8,52 und 8,77 Mill., die der kleinen Gemeinden 36,22 und 36,20 Mill.
	        

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Mehr Freiheit Im Welthandel! Industrie-Verl., 1926.
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