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Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Bibliographic data

fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

Monograph

Identifikator:
1732429189
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-107088
Document type:
Monograph
Author:
Kalveram, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/116035447
Title:
Bankbuchhaltung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Gloeckner
Year of publication:
1926
Scope:
VIII, 196 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Die Buchhaltung in den Betriebsabteilungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Statische oder dynamische Zinstheorie?
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Einige vergleichende Bemerkungen über die Lösungsversuche des Preisbildungs- und Verteilungsproblems bei Cassel und Schumpeter und die Problemstellung
  • Erster Teil. Darstellung der Casselschen und der Schumpeterschen Zinstheorie
  • Zweiter Teil. „Statische" oder „dynamische" Zinstheorie?
  • Dritter Teil. Zusammenfassende Schlußbemerkung

Full text

162 
keit zeitraubender Produktionsumwege aufstellt, etwas genauer 
und kamen dabei zu dem Resultate, daß sich bei Böhm-Bawerk 
wohl Ausführungen finden, die allenfalls auf eine dynamische 
Zinserklärung schließen lassen, daß aber diese Äußerungen 
späterhin vollkommen unberücksichtigt bleiben und eine voll- 
kommen statische Zinserklärung geliefert wird, indem Böhm- 
Bawerk nachzuweisen sucht, daß, damit überhaupt Gleich- 
gewicht herrscht, stets das Vorhandensein eines Agios an Gegen- 
wartsgütern nötig ist. Allerdings zeigte sich dann, daß man für 
die Schumpetersche Statik die Existenz des Zinses mit Hilfe 
des dritten Grundes nicht so plausibel wie für die Casselsche 
Statik machen kann, da in ersterer infolge der besonderen Ver- 
anlagung der statischen Wirtschaftssubjekte längere und mehr- 
ergiebige Produktionsumwege, als die bisher üblichen, nur in 
kleinem Umfange eingeführt werden können. Andererseits 
erkannten wir aber auch, daß es gar nicht so ohne weiteres 
gesagt ist, daß in der Depressionsperiode, auch wenn sie lange 
dauert, d. h. wenn man vom Vorhandensein des Unternehmers 
absieht, der Zins immer eliminiert werden muß — wie Schum- 
peter behauptet — da das Verhalten des Bankiers hier eine 
Rolle spielt, weiterhin auch die nach Schumpeter im Rahmen 
der Statik mögliche Bevölkerungsvermehrung und schrittweise 
Einführung neuer Methoden die Nachfrage nach Subsistenz- 
mitteln erhöht. Hier zeigte sich schon der individuelle Charakter 
der Schumpeterschen Statik. 
Ganz klar trat aber dieser hervor, wenn man sich überlegte, 
daß nach Schumpeters eigenen Aussagen auch in der De- 
pressionsperiode Unternehmerpersönlichkeiten vorhanden sind 
und infolgedessen ein Gleichgewichtszustand überhaupt nur 
bei der Existenz eines bestimmten Zinsfußes denkbar ist. 
Bei der Besprechung des ersten Grundes — der Unter- 
schätzung zukünftiger Güter infolge des verschiedenen Ver- 
hältnisses von Bedarf und Deckung in den verschiedenen Zeit- 
räumen — bot sich uns dasselbe Bild. Die Existenz des ersten 
Grundes wird von Schumpeter für die Statik geleugnet. Wir 
stellten fest, daß diese Aussage nur dann zutreffend ist, wenn die 
statische Wirtschaft eine ewig stationäre Wirtschaft darstellt. 
Daraus folgte zugleich, daß Schumpeter das Vorliegen des
	        

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Documenti Ispano-Genovesi dell’Archivio Di Simancas. Co’ tipi del R.I. de’ Sordo-Muti, 1868.
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