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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1732429189
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-107088
Document type:
Monograph
Author:
Kalveram, Wilhelm http://d-nb.info/gnd/116035447
Title:
Bankbuchhaltung
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Gloeckner
Year of publication:
1926
Scope:
VIII, 196 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Die Buchhaltung in den Betriebsabteilungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Die Arbeitsteilung. 
49 
Länder vor den gelben Konkurrenten — es seien nur wieder die 
Chinesen- und Iaxanerhetzen Kaliforniens erwähnt — sind ein 
hinreichender Beweis für diese Möglichkeit, und unter uns sehen 
wir, wie die Polen.sdwohl in ihrer östlichen Heimat wie im Berg- 
-revier Rheinlands-Westfalens wirtschaftlich aufstiegen. Darum 
hielten auch Zeiten und Völker Mit weniger empfindsamen Nerven 
diese fremden Rassen durch rechtliche Zwangsmittel, Sklaverei 
oder Frondienst, in ihrer wirtschaftlich niedrigen Stellung oder 
trennten die Lrwerbsstände durch soziale Schranken wie Kasten 
und Adel. (Erregt doch selbst heutzutage ein Adeliger bei uns, 
sofern er sich'am Erwerbsleben in dessen unteren Schichten be- 
teiliat, also etwa Kleinkaufmann wird, unsere Verwunderung. 
Diese kastenmäßige Scheidung der Lrwerbs 
stände galt überhaupt für uns noch immer als ungefchriebcnes 
Gesetz, an das wir' uns allerdings nicht gern erinnern ließen, 
vor allem wird jede Schicht ein hinuntersinken ihrer Angehörigen 
auf eine von ihr'als lieferstehend empfundene Stufe zu verhindern 
suchen; der Sohn eines Arztes darf nicht Handwerker werden, 
selbst wenn er nur dazu Lust und Neigung hat; die Tochter des 
Landgerichtsrats darf zwar eine Lrzieherinnenstelle annehmen, 
nicht aber die einer Köchin, obgleich letztere vielleicht oder wahr- 
scheinlich besser bezahlt wird. Umgekehrt hat der aus einer 
unteren Schicht Emporsteigend e gegen stille soziale widerstände 
zu kämpfen; selbst wenn die Tochter des millionenreich gewordenen 
amerikanischen Schuhwichsefabrikanten einen englischen Herzog 
heiratet, so bleibt der Papa Schuhwichsefabrikant doch ein Parvenu 
und bestenfalls ein Arrive. — Dieses, rlufsteigen von unten nach 
oben insbesondere aus Dem Arbeiterstande, war aber bei uns auch 
noch'durch die Entwicklung der Wirtschaft selbst aehemmt, die den 
Erfolg immer mehr an den vorherigen Besitz von Kapital oder 
doch an ganz ungewöhnliche Begabung knüpfte. 
Die individuell eBeg a bung und Veranlagung 
ist endlich die letzte natürliche Ursache der 2lrbeitsteilung, und 
zwar eine Ursache, die unaufhörlich am Werke i>t. bie spielt, wie 
bereits gesagt, schon bei der Berufswahl in vielen Fällen eine 
entscheidende Rolle. Sie wird sich unter Umständen selbst gegen 
heftige widerstände durchsetzen, seien es konventionelle Vorstel 
lungen der Geburtskreise, sei es Mangel an Mitteln oder irgend 
eines der vielen Hemmnisse, die sich jeder Lebensentfaltung ent 
gegenstellen. Insbesondere sind es geistige, namentlich künstle- 
Wygodzlnski, Einführung in dir VolkswirifchafiSl-hr«
	        

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John Pierpont Morgan, Der Weltbankier. Reissner, 1928.
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