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Die landwirtschaftlichen Zölle

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Bibliographic data

fullscreen: Die landwirtschaftlichen Zölle

Monograph

Identifikator:
1733889647
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-108562
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Alex http://d-nb.info/gnd/120611945
Engel, Hans http://d-nb.info/gnd/1011980991
Title:
Die landwirtschaftlichen Zölle
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Dt. Schriftenverl.
Year of publication:
1926
Scope:
111 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erläuterungen zum 1. Abschnitt des Zolltarifs (Aus dem „Warenverzeichnis zum Zolltarif von 1902")
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die landwirtschaftlichen Zölle
  • Title page
  • Contents
  • Auszug aus dem Zolltarifgesetz vom 25. Dezember 1902
  • Auszug aus dem Gesetz über Zolländerungen vom 17. August 1925 (Reichs-Gestzbl. I S. 261)
  • Kündigungsfristen der in der Nachkriegszeit abgeschlossenen Handelsverträge
  • Verzeichnis derjenigen Länder, auf deren Erzeugnisse die vertragsmäßigen Zollbefreiungen und Zollermäßigungen anzuwenden sind
  • Übersicht der geltenden Zollsätze für den 1.Abschnitt des Zolltarifs. (Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft und andere tierische und pflanzliche Erzeugnisse; Nahrungs- und Genußmittel)
  • Erläuterungen zum 1. Abschnitt des Zolltarifs (Aus dem „Warenverzeichnis zum Zolltarif von 1902")
  • Vertragsanmerkungen

Full text

Qi J ~Â~ 
2. Als einfach zubereitet sind, abgesehen von den gepökelten (ein- 
gesalzenen) und geräucherten, die gekochten, die gebratenen und die 
in Brotteig gebackenen Schweineschinken anzusehen. 
Zu Nr. 109. 
Unter Schweinespeck wird die zwischen der Haut und dem Mustel- 
fleische, besonders am Rücken und an den Seiten des Körpers von 
zahmen Schweinen liegende Fettschicht mit oder ohne Haut, auch mit 
schwachen in der Fettschicht eingelagerten Muskelschichten verstanden. 
Schweinespeck, an dem sich außer solchen schwachen Muskelschichten 
FJleischteile in nicht unerheblicher Menge befinden, ist wie Fleisch zu 
verzollen. 
ZU Nr. 111, 125, 219. 
Als Haarwild sind alle zum Genuß verwendbaren Säugetiere zu 
behandeln mit Ausnahme des Viehs und der warmblütigen Seetiere, 
jedoch einschließlich der zahmen Kaninchen und der Renntiere. 
Zu Nr. 112, 125, 219. 
Als Federwild ist alles zum Genuß verwendbare Geflügel an- 
zusehen, soweit es nicht als Hausgeflügel gehalten zu werden pflegt. 
Zu Nr. 115. 
Als Karpfen im Sinne der Nr. 115 sind vom Karpfengeschlecht nur 
die gemeinen Karpfen (Teich- oder Flußkarpfen, cyprinus carpio) an- 
zusehen, welche je nach der Art ihrer Besschuppung als gewöhnliche 
oder Schuppenkarpfen, Spiegelkarpfen oder Karpfenkönige, Leder- 
karpfen und Goldkarpfen bezeichnet werden. 
Zu Nr. 115, 117. 
Fische, die lediglich zur Erhaltung während der Versendung mit 
Salz bestreut oder mit Salzwasser begosssen sind, werden als frische 
Fische behandelt; ausgenommen von dieser Behandlung sind Fische, die 
im Ausland eine Zwischenlagerung oder eine über den Zweck der 
Erhaltung während der Versendung hinausgehende Behandlung er- 
fahren haben. Als Zwischenlagerung gilt nicht das vorübergehende 
Verbringen der Fische an Land zum Zweck des Besstreuens mit Salz 
oder des Begießens mit Salzwasser oder zum Zwecke der Umladung. 
Ausgenommene oder zerschnittene frische Fische, die in Salzlake ein- 
gehen, unterliegen den Zollsätzen für gesalzene Fische. 
Gesalzene Fische sind mit Einschluß der Salzlake, in der sie ein- 
gehen, zu verzollen. 
Zu Nr. 119. 
Zur Aussaat bestimmte Austernssetzlinge, von denen 1000 Stück ein 
Eigengewicht von nicht mehr als 50 kg haben, können auf besondere 
Erlaubnis unter der Bedingung zollfrei belassen werden, daß Jie in 
den Monaten Februar bis Mai unter amtlicher Überwachung im freien 
Meer ausgelegt werden, und daß ein Abfischen der damit besetzten 
Plätze nicht vor dem Monat September desselben Jahres erfolgt. 
[esr
	        

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Die Landwirtschaftlichen Zölle. Dt. Schriftenverl., 1926.
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