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Die Frau und die Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau und die Arbeit

Monograph

Identifikator:
1733889647
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-108562
Document type:
Monograph
Author:
Walter, Alex http://d-nb.info/gnd/120611945
Engel, Hans http://d-nb.info/gnd/1011980991
Title:
Die landwirtschaftlichen Zölle
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Dt. Schriftenverl.
Year of publication:
1926
Scope:
111 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Übersicht der geltenden Zollsätze für den 1.Abschnitt des Zolltarifs. (Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft und andere tierische und pflanzliche Erzeugnisse; Nahrungs- und Genußmittel)
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau und die Arbeit
  • Title page
  • I. Parasitimus
  • II. Parasitimus
  • III. Parasitimus (Fortsetzung)
  • IV. Die Frau und der Krieg
  • V. Geschlechtsunterschiede
  • VI. Einige Einwände
  • Contents

Full text

73 
ten Gebieten des Textilgewerbes und des Handwerks, die 
zu allen Zeiten der Vergangenheit der Frau gehörten. 
Die offenkundige und unleugbare Tatsache, daß, wo die 
Arbeiterbewegung gedeiht, auch die Frauenbewegung an 
wächst, kommt nicht daher, daß die beiden identisch sind, 
sondern daher, daß dieselben heilsamen und kräftigenden 
Zustände innerhalb einer Rasse oder Gesellschaft beiden 
den Boden bereiten. 
Wie zwei Ströme, die einer Quelle entfließen und deren 
Lauf lange Strecken hindurch parallel geht, dennoch ganz 
getrennt bleiben können, der eine seinen Weg zum Meere 
findet, während der andere sich in Sand verläuft oder 
versumpft, so können auch unsere moderne Arbeiter- und 
Frauenbewegung, obwohl sie denselben materiellen Be 
dingungen unserer Kultur entspringen und obwohl sich 
zahllose und nahe Analogien in ihrer Entwicklung ergeben, 
doch vollständig voneinander getrennt bleiben. Durch 
beide Bewegungen muß die Zukunft des Menschenge 
schlechts eine tiefgehende Veränderung erfahren, zum 
Guten oder zum Bösen; beide berühren die Menschheit in 
vitalster Weise; aber beide werden unabhängig voneinan 
der auf ihrem eigenen Boden ausgefochten werden müs 
sen, und nur durch entschlossene, bewußte und beharr 
liche Tätigkeit von seiten der Frauen wird die Lösung 
ihrer eigenen Arbeitsfragen gleichmäßig mit der der Män 
ner fortschreiten. 
Wie verschieden, trotz der Ähnlichkeit, die grundlegen 
den Motive der beiden Bewegungen sind, spricht sich am 
deutlichsten in der Tatsache aus, daß, während die Be 
rgung der Männer hauptsächlich unter der armen oder 
handarbeitenden Klasse entstand, wo der materielle Druck 
des Lebens am schwersten lastet und wo die Gefahr phy 
sischen Leidens und selbst der Vernichtung durch diesen 
Druck am meisten empfunden wird — die Frauenbewe 
gung ihren Ursprung fast ausschließlich unter den wohl-
	        

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Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
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