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Theorie der forstlichen Oekonomik

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Bibliographic data

fullscreen: Theorie der forstlichen Oekonomik

Monograph

Identifikator:
1734847875
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-108830
Document type:
Monograph
Author:
Godbersen, Rudolf http://d-nb.info/gnd/123790263
Title:
Theorie der forstlichen Oekonomik
Place of publication:
Neudamm
Publisher:
Neumann
Year of publication:
1926
Scope:
93 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Produktionsfaktoren der Forstwirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theorie der forstlichen Oekonomik
  • Title page
  • Contents
  • Bisherige Behandlung und Abgrenzung der Theorie der forstlichen Oekonomik
  • Produktionsfaktoren der Forstwirtschaft
  • Holzpreis
  • Produktionskosten der Forstwirtschaft
  • Ertrag und Einkommen der Forstwirtschaft
  • Rentabilität der Forstwirtschaft
  • Wirtschaftsziel der Forstwirtschaft
  • Waldwert und Waldwertrechnung

Full text

ü Produktionsfaktoren der Forstwirtschaft. 
Arbeit. 
Wie das Kapital in der Forstwirtschaft gegenüber den anderen 
Produktionsfaktoren vorwiegt, so tritt die Ar b e i t verhältnismäßig zurück. 
Nach Endres!) entfällt in den größeren deutschen Staatsforsstverwaltungen 
auf 45 bis 80 ha ein vollbeschäftigter Arbeiter, während man in der 
Landwirtschaft auf 2 bis 7 ha die Arbeitskraft eines Vollarbeiters rechnet. 
Die Forstwirtschaft ist eine ar b e its ext ens ive Wirtschaft. 
Die obige Angabe ist jedoch nicht so zu verstehen, als ob im Durch- 
schnitt in den Staatsforsten auf 45 bis 80 ha ein Vollarbeiter entfiele. 
Die Zahl der tatsächlich beschäftigten Arbeiter ist vielmehr erheblich größer; 
aber sie arbeiten fast durchweg nur einen Teil des Jahres im Walde; 
die Forstarbeit ist eine ausgesprochene S a i s o n ar b e it. Diejenige 
Arbeit, die im Forstbetriebe die größte Zahl von Tagewerken erfordert, 
die Holzfällung, findet in der Ebene und im Mittelgebirge vorwiegend 
im Winter statt. Die Forstarbeit ergänzt sich auf diese Weise mit der 
Landarbeit und mit manchen anderen Berufen, so besonders dem Maurer- 
handwerk, auch dem Schifferberufe. 
Nach ihrer Org anis ati o n hat man im forstlichen Betriebe drei 
Jormen der Arbeit zu unterscheiden: 1. Die Betriebsleitung 
einschließlich der Oberaufsicht, soweit eine solche vorhanden ist, 2. die 
örtliche Beaufsichtigung des Vollzuges und 3. der 
Vollzug s elbst durch die eigentlichen Arbeiter. In den Betrieben 
der deutschen Staatsforsten wird man im großen Durchschnitt die Größe 
des Bezirks eines Betriebsleiters (Oberförster, Forstmeister, Forstamtmann) 
auf 3000 ha, die des Bezirks eines Betriebsbeamten auf 500 bis 600 ha 
beziffern können. Im Gebirge und in Mischwaldgebieten ist die Aus- 
dehnung meist noch kleiner, in der Ebene und reinen Nadelholzgebieten 
zum Teil erheblich größer. 
Die Arbeit findet im Forstbetriebe Verwendung zur Er h alt ung 
und Neubildung von stehendem Kapital, zur Ergän- 
zung und Pflege des uml auf enden Kapitals und endlich 
zur Ernte der Erzeugnisse der Forstwirtsch aft. Auf 
diese drei Gruppen verteilt sich die Arbeit je nach örtlicher Lage, Betriebs- 
art und Holzarten in verschiedenem Verhältnis. Die auf den wichtigsten 
Posten des stehenden Kapitals, die We g eb aut e n, verwendete Arbeit 
ist im Gebirge mehrmals größer als in einem gleich großen Wirtschafts- 
gebiet der Ebene. Die Bestandsbegründung erfordert in der Regel im 
1) Max Endres, Forstpolitik, 2. Aufl., Berlin 1922, S. 53. 
|I 6
	        

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Theorie Der Forstlichen Oekonomik. Neumann, 1926.
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