Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Monograph

Identifikator:
1736236210
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-111544
Document type:
Monograph
Author:
Jerome, Harry
Title:
Migration and business cycles
Place of publication:
New York
Publisher:
National Bureau of Economic Research
Year of publication:
1926
Scope:
256 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter I. The problem
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

- 137 - 
Tofe den. Unterhalt selbst beschafften. Hier haben wir es, wie 
Bücher sich ausdrückt, noch mit erweitertem Hauswerk zu thun, wo 
Jie Hörigen nur für den Hausbedarf arbeiteten, und dieser in der 
Hauptsache von den Zugehörigen selbst gedeckt wurde. 
Wie die selbständig wohnenden hörigen Handwerker schon eine 
atwas freiere und selbständigere Stellung hatten, als die auf dem 
Hofe selbst Lebenden, so traten namentlich in den freien Dörfern 
schon früh selbständige, freie Handwerker auf. Aber erst mit der 
Städtebildung in dem 10. Jahrhundert änderte sich allmählich das 
Bild durchgreifend. Neben den alten römischen Städten: Köln, Mainz, 
Worms, Trier, Strassburg, Basel, Augsburg, Regensburg etc. bildeten 
sich zuerst an den bischöflichen Sitzen, wie Merseburg, Halberstadt, 
Magdeburg, Meissen in dem Lande verstreut Zentren des Verkehrs 
und gewerblicher Thätigkeit. Auch hier gab es zunächst Hörige der 
Grundherren und darunter Handwerker; daneben aber übernahmen 
"reie Leute selbständige Gewerbe als das beste Mittel, zu einem ge- 
wissen Wohlstande zu gelangen. Um nun die Bevölkerung zu heben, 
and eine besondere Anziehungskraft namentlich für tüchtige Hand- 
werker zu gewinnen, gewährten die Städte den Zuwandernden be- 
stimmte Vergünstigungen, vor allen denjenigen, die sich dort dauernd 
niederliessen, vielfach bereits nach einem Jahre die persönliche Frei- 
heit. Das war natürlich ein Hauptreizmittel für die hörigen Hand- 
werker der Fronhöfe, sich in die Städte zu flüchten, um dort die Frei- 
heit zu erlangen; und eine Menge blutiger Kämpfe entstanden darüber 
zwischen den Städten und den Rittern der Umgegend. Die weitere 
Folge davon war, dass sich die Grundherren genötigt sahen, die Lage 
ihrer Hörigen zu verbessern und die bisherigen Fesseln zu lockern, 
um dadurch die Veranlassung zur Flucht in die Städte zu vermindern. 
Die Entwicklung gestaltete sich demgemäss derart, dass dem Hörigen 
fest, gemessene Leistungen zugewiesen wurden, sodass also, wie das aus 
Strassburger Urkunden hervorgeht, der Schwertfeger eine bestimmte 
Zahl von Schwertern, der Sattler von Sätteln u. 8. W. zu liefern, der 
Schlosser. die Anfertigung der nötigen Schlösser und deren Instand- 
haltung auszuführen hatte. Darüber hinaus aber konnten sie ihre 
Arbeitskraft für Andere verwerten und sich ihre Leistungen bezahlen 
lassen. In dieser Zeit trat ein neues Moment hinzu, welches einen Folgen der 
Aurchgreifenden Einfluss auf die Lage und die Stellung der Hand-Geldwirtschaft. 
werker ausübte, das war die Einbürgerung des Geldes und des Geld- 
verkehrs. Bei den zunehmenden Bedürfnissen der Herren und dem 
Steigen der Pracht an den Herrensitzen genügte die heimische Pro- 
Juktion nicht mehr, und der Handel mit dem Örient brachte Luxus- 
zegenstände aller Art auch in die deutschen Lande, nicht nur Ge- 
würze und Spezereien, sondern auch Seiden- und Purpurstoffe, kunst- 
volle Waffen und Geräte, die nur mit Geld zu erwerben waren. Um 
dieses Geld zu erlangen, waren die Herren sehr bereit, statt der zu 
liefernden Waaren und Handwerksarbeiten Geld anzunehmen, wie es 
auf der anderen Seite für den selbständig wohnenden Handwerker in 
erweiterter Weise möglich wurde, gegen Geldlohn Arbeiten auch für 
Andere zu übernehmen als nur für den Grundherren, Dadurch ge- 
langte der tüchtige Handwerker mehr und mehr zu Wohlstand, und 
er konnte sein anvesammeltes Kapital dann schliesslich verwerten, um
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaftspolitisches Handbuch von Rumänien. Friedrich Andreas Perthes, 1917.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.