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Die englische Agrarenquete von 1913

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Bibliographic data

fullscreen: Die englische Agrarenquete von 1913

Monograph

Identifikator:
1736236210
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-111544
Document type:
Monograph
Author:
Jerome, Harry
Title:
Migration and business cycles
Place of publication:
New York
Publisher:
National Bureau of Economic Research
Year of publication:
1926
Scope:
256 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Chapter I. The problem
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die englische Agrarenquete von 1913
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil
  • Zweiter Teil
  • Dritter Teil
  • Vierter Teil
  • Fünfter Teil

Full text

Erstes Kapitel. Bodenbenutzung. 
31 
Charles Bathurst schreibt in seiner Broschüre „Um dem nationalen 
Hungertod zu entgehen" wie folgt: „Das Grasland oder die vielen, 
den Anblick von Gras bietenden wertlosen Unkräuter, bilden die schärfste 
Verurteilung der kurzsichtigen Politik eines Landes mit einer über 
ragenden Jndustriebevölkerung." 
Unter den englischen Landwirten herrscht die irrtümliche Ansicht, 
daß Milchwirtschaft am besten auf Grasland rentiert, trotz des von 
Dänemark gegebenen Beispiels, wo bei 90 u /o des Landes unterm Pflug 
an Milch und Bodenprodukten pro Hektar weit größere Quantitäten er 
zeugt werden und Bodenerschöpfung durch Milchausfuhr ohne aus 
gleichende Einfuhr von Futtermitteln und Düngemitteln gänzlich un 
bekannt ist. Abgesehen davon, daß bei guter Sachkenntnis eine größere 
Zahl Kühe auf einer bestimmten Ackerfläche gehalten werden können, 
als auf Grasland, versteht man in England das Füttern der Kühe über 
haupt schlecht. So wird viel zu viel Ölkuchen gegeben, der Fütterungstag 
wird dadurch zu teuer und der Profit heruntergedrückt. In Dänemark 
besteht die Milchwirtschaft neben Weizenban und Marktgärtnerei; bei 
uns nimmt man an, daß sich diese Produktionen gegenseitig ausschließen. 
Die englischen Landwirte haben seit 30 Jahren Weizensorten geringer 
Qualität gebaut, die den Vergleich mit dem Produkt aus Indien und 
Manitoba nicht aushalten. Heutzutage weigern sich schon die Müller, 
unter dem Drucke der Konsumenten, diese geringe Ware abzunehmen. 
Das landwirtschaftliche Institut der Cambridge-Universität hat in den 
letzten elf Jahren wertvolle Arbeit geleistet, indem es durch sorgfältige 
Züchtung und Auslese nach Mendelschen Prinzipien Weizenvarietäten 
hervorgebracht hat, die nicht nur von vortrefflicher Qualität, zu allen 
Backzwecken besser geeignet und widerstandsfähig gegen Krankheiten sind, 
sondern auch einen mehr als doppelt so hohen Ertrag (mit ent 
sprechendem Gewichtsanteil Stroh) liefern. Solche Weizen können auf 
dem englischen Markte einen ebenso guten Preis erzielen wie die besten 
indischen und kanadischen. 
Der Obstbau leidet ganz besonders unter der unsicheren Pacht- 
dauer, der Schwierigkeit zu diesem Zwecke geeignetes Land überhaupt zu 
bekommen und die Interessen des Besitzers und Pächters in Einklang zu 
bringen. Besonders im Westen von England sollten die Großgrund 
besitzer auf das dringende Bedürfnis der Ausbesserung und Neu 
anpflanzung verfallender Obstplantagen aufmerksam gemacht werden. 
Der Herzog von Marlborough sagt in seiner Broschüre „Die
	        

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Die Englische Agrarenquete von 1913. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1914.
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