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Mehr Freiheit im Welthandel!

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Bibliographic data

fullscreen: Mehr Freiheit im Welthandel!

Monograph

Identifikator:
1737338890
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-112196
Document type:
Monograph
Author:
Wilden, Josef http://d-nb.info/gnd/117380016
Title:
Mehr Freiheit im Welthandel!
Edition:
Als Hs. gedr.
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Industrie-Verl.
Year of publication:
[1926]
Scope:
35 S.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Die Zollasten
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Mehr Freiheit im Welthandel!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die Zollasten
  • 2. Erschwernisse durch Zollförmlichkeiten
  • 3. Ein- und Ausfuhrverbote
  • 4. Valuta- Dumping
  • 5. Behinderung des persönlichen Verkehrs im Auslande
  • 6. Behinderung des deutschen Außenhandels durch den Versailler Vertrag

Full text

nisse der Schlüsselindustrie betrifft ‘nur einen geringen Teil 
der deutschen Ausfuhr und hindert den Export nicht völlig, 
weil die deutschen Erzeugnisse infolge ihrer Hochwertigkeit 
eine gewisse Vorzugsstellung genießen. Es werden nun aber die 
Befürchtungen über die Wiedereinführung der englischen Zölle 
durch die jetzt an das Ruder gekommene konservative Partei 
als durchaus nicht unbegründet bezeichnet. Der Wahlsieg der 
Konservativen ist so groß, daß diese Partei durch ihre ausge- 
sprochene Majorität im Parlament tun kann, was sie will. Ein 
allgemeiner Schutzzoll liegt heute noch nicht in ihrem Interesse, 
Doch wird sie wahrscheinlich den erst vor wenigen Monaten 
erloschenen „Safeguarding of Industry Act‘ wieder einführen 
und so gewisse Artikel, die ihr passen, mit schweren Zöllen be- 
legen. Der Safeguarding Act von 1922 wurde nur auf deutsche 
Waren angewandt, weil Deutschland durch den Versailler Ver- 
trag sich nicht wehren konnte, während Polen und die Tschecho- 
slowakei mit Gegenmaßregeln drohten und infolgedessen aus- 
geschlossen wurden. Deutschland ist von Januar nächsten Jahres 
ab handelspolitisch frei. Die deutsche Regierung muß unter 
allen Umständen fest bleiben. Deutschland ist nach den Kolonien 
Englands größter Kunde, und wenn die englischen Schutzzöllner 
deutsche Waren mit Zöllen bedrohen, so kann Deutschland von 
Januar ab das gleiche tun.‘ — 
Die Entwicklung ist gekommen, wie wir es damals voraus- 
sahen. Das klassische Land des Freihandels ist zum Schutz- 
zoll übergegangen. Es hat für eine Reihe deutscher Erzeug- 
nisse, die in bedeutendem Umfange nach England exportiert 
werden, Hochschutzzölle eingeführt, die die Waren durchweg 
mit 3314% d. W.. belasten. Das Gesetz zum Schutz der In- 
dustrie ist verlängert; neue Zölle sind eingeführt worden für 
Messerschmiedewaren, Handschuhe, Glühlichtstrümpfe, Pack- 
papier, optische und wissenschaftliche Instrumente. Dabei ist 
die Schutzzollbewegung in vollem Gange. Dem zuständigen 
Ausschuß zur Prüfung der Schutzzollanträge liegen zahlreiche 
Anträge noch vor. Eine Reihe von diesen Anträgen ist zwar 
abgelehnt worden. Es ist aber anzunehmen, daß die Schutz- 
zollwelle noch weitere Kreise ziehen wird, Auch aus der englischen 
Eisen- und Stahlindustrie sind Schutzzollwünsche laut geworden, 
die aber im Augenblick zurückgestellt worden sind. 
Der deutsch-englische Handelsvertrag bietet nur dann eine 
Möglichkeit gegen die Einführung der neuen Zölle vorstellig 
zu werden, wenn diese Sich ausgesprochen gegen Deutschland 
richten und den deutsch-englischen Handel schwer beein- 
trächtigen. Die Verhandlungen. die hierüber stattgefunden 
1%
	        

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Mehr Freiheit Im Welthandel! Industrie-Verl., 1926.
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