Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Volkswirtschaftspolitik (2.1902)

Monograph

Identifikator:
1737995603
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-113493
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Title:
Principes d'économie politique
Edition:
25 éd.
Place of publication:
Paris
Publisher:
Sirey
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 702 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Livre III. La répartition
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriss zum Studium der politischen Oekonomie
  • Volkswirtschaftspolitik (2.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Abschnitt I. Die Land- und Forstwirtschaft
  • Abschnitt II. Die stoffveredelnden Gewerbe
  • Abschnitt III. Der Handel, das Verkehrs- und Versicherungswesen
  • Abschnitt IV. Das Bevölkerungswesen
  • Abschnitt V. Armenwesen und Armenpflege

Full text

— 102 — 
3. Die bereits auf dem Gute ruhenden Schulden und sonstigen 
Lasten, wie sie in Altenteilen der Erblasser, in einem Kanon oder 
Deichlasten mitunter vorliegen. 
Grund- und Um die rechtliche Sicherheit zu gewähren, ist die Hilfe des Staates 
Hypotheken- unerlässlich und dies geschieht vor allem durch die gesetzliche Einrichtung 
"eines Grund- und Hypothekenbuches, in welches die Besitz- und 
Verpfändungsverhältnisse einzutragen sind. 
Das Wesen derselben wird am leichtesten klar durch die Ver- 
folgung der Entwicklung des römischen und germanischen Rechts resp. 
der Einwirkung des ersteren auf das letztere, und umgekehrt. 
Das römische Recht machte keinen prinzipiellen Unterschied 
zwischen Mobilien und Immobilien, wie das in Deutschland von jeher 
der Fall gewesen ist. In Deutschland waren mit dem Besitz von 
Grund und Boden politische Rechte und erhebliche Pflichten verbun- 
den, wie sie vor Allem aus dem Heer- und Gerichtsbann entsprangen. 
Staat und Gemeinde hatten deshalb das grösste Interesse daran zu 
wissen, wer der Grundeigentümer der dazu gehörigen Hufen war. Die 
Uebertragung des Grundstücks auf einen anderen Besitzer wurde des- 
halb nicht als eine rein privatwirtschaftliche Angelegenheit angesehen, 
sondern als eine öffentliche, an der die ganze Gemeinde einen wesent- 
lichen Anteil hatte. Sie wurde deshalb als ein öffentlicher Akt be- 
handelt, der ursprünglich auf öffentlicher Versammlung der Gemeinde- 
mitglieder vor sich ging. Da nun in alter Zeit die Verpfändung eines 
Grundstückes behandelt wurde wie ein Verkauf unter der Bedingung 
des Rückkaufsrechts durch Tilgung der Schuld, so wurde auch die 
Verpfändung als öffentlicher Akt behandelt: Auflassung durch öffent- 
lichen Spruch. Im 13, Jahrhundert richtete man nun Gerichts- oder 
Pfandbücher ein, in welchen die Verpfändung von Immobilien ver- 
zeichnet werden musste. 
Auf dieser Basis hat sich das heutige Hypotheken- und Grund- 
buchwesen hauptsächlich in Deutschland und Oesterreich ent- 
wickelt. Infolge der Einbürgerung des römischen Rechtes, welches 
diese Einrichtung nicht kannte, sind aber diese Pfandbücher in 
dem 17. und 18, Jahrhundert mehr vernachlässigt worden, während 
sie dann im letzten Jahrhundert in einem höheren Masse den alt- 
germanischen Charakter wieder erhalten haben. Und bis zum heutigen 
Tage spielt dieser Kampf der beiden Rechte hierbei eine hervorragende 
Rolle, 
Das Grund-und Hypothekenbuchwesen bildet nun die Grundlage für 
eine jede brauchbare Hypothekenordnung, worüber man in der Wissen- 
schaft und der Praxis völlig einig ist. Wie aber dasselbe durchzu- 
führen, darüber bestehen noch jetzt verschiedene Auffassungen, und 
auch in der thatsächlichen Gesetzgebung liegen Verschiedenheiten vor. 
In Frankreich, und diesem sich anschliessend bis zur einheit- 
lichen Regelung dieser Verhältnisse in Deutschland, noch in Baden, 
Elsass-Lothringen, der bayrischen Pfalz u. s. w. besteht das Trans- 
und Inskriptionssystem. 
Nach demselben ist zwar die Eintragung von Eigentum, von Pri- 
vilegien und Hypotheken gesetzlich verlangt, doch ist sie für die Ent- 
stehung von Eigentum, Privilegien und Hypotheken ohne Bedeutung, da die- 
selben auch ohne Eintragung gesetzliche Gültigkeit erlangen können. 
Inskriptions- 
system,
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.