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Die deutschen Getreidezölle

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutschen Getreidezölle

Monograph

Identifikator:
1739110889
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-131976
Document type:
Monograph
Title:
Niederlande
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Mittler
Year of publication:
1926
Scope:
IV, 131 Seiten
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Ausführung des Tarifgesetzes 1924 (Staatsblad Nr. 568), sowie es sich um Befreiungen vom Einfuhrzoll und statistischer Gebühr handelt. Königl. "Verordnung über Abgabefreiheit" vom 23. März 1925 = "Vrijdommenbesluit 1925, Staatsblad Nr. 103 vom 6. April 1925"
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutschen Getreidezölle
  • Title page
  • Contents
  • Vom Freihandel zum Schutzzoll
  • Die Bismarckschen Getreidezölle
  • Die Zeit Caprivis
  • Der Zolltarif von 1902
  • Wer trägt den Zoll?
  • Wem nützen die hohen Preise?
  • Die Getreidezölle und die Reichsfinanzen
  • Die Belastung der Konsumenten
  • Soziale Wirkungen
  • Zölle und Wehrkraft
  • Zölle und Löhne
  • Kann die deutsche Landwirtschaft das deutsche Volk allein ernähren?
  • Die Not der Landwirtschaft

Full text

26 
Auch die Provinz Hannover ist weit mehr an der 
Vieh Wirtschaft interessiert als am Getreidebau. Nach einer 
Enquete des früheren nationalliberalcn Parteisekretärs F 1 a t h - 
mann 1 ) hatte die überwiegende Anzahl der befragten Land 
wirte kein Interesse für Getreidezölle, lehnte sie vielfach direkt 
ab und nur gelegentlich wurde eine Erhöhung der Viehzölle 
verlangt. Dasselbe gilt für die Bauern in Pommern * 2 ). Der 
Reichskanzler Fürst Hohenlohe stellte in seiner Reichs 
tagsrede vom 25. März 1895 fest, daß im ganzen Reich nur 
21 % der landwirtschaftlichen Bevölkerung an hohen Getreide 
zöllen interessiert seien. Nach einer Privatarbeit von Rudolf 
König 3 ) sollen im Großherzogtum Hessen von 28501 klein 
bäuerlichen Betrieben 16 809 Betriebe von 2—5 ha Getreide 
über den eigenen Bedarf erzeugt haben. Allerdings in so gering 
fügigen Mengen, daß es fraglich ist, ob der Nutzen durch den 
erhöhten Getreidepreis durch andere Mehrausgaben infolge 
der allgemeinen Zollerhöhung nicht mehr als aufgewogen wird. 
Aus allen diesen Zeugnissen geht deutlich hervor, daß der 
Schwerpunkt der Interessen des eigentlichen Bauerntums 
längst nicht mehr im Getreidebau liegt, sondern in der Vieh 
zucht begründet ist und in ihr gute Aussicht auf steigende 
Einnahmen hat. Ganz anders ist der Großgrundbesitz am 
Getreidebau interessiert. Das zeigen auch die neueren Unter 
suchungen Roncadors 4 ), des Sohnes eines preußischen Ritter 
gutsbesitzers: Die Betriebe unter 2 ha erzeugen meist nicht 
x ) Flat h mann, Die Landbevölkerung der Provinz Hannover 
und die Agrarzölle. (Berlin 1902 bei Alex. Duncker.) 
2 ) W. Euboff, Die hinterpommersche Landgemeinde Schwessin, 
die Lage ihrer Landwirte und ihr Interesse an den Getreidezöllen. (Berlin 1903.) 
3 ) Rudolf König, Statist. Mitteilungen aus 62 kleinbäuerlichen 
Betrieben über Erzeugung, Verbrauch, Verkauf und Zukauf von Getreide 
(Gießener Doktordissertation. Jena 1901.) 
4 ) Bruno Heinrich Roncador, Wesen und Wirkung der 
Agrarzölle. (Jena, Gustav Fischer 1911.)
	        

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Die Deutschen Getreidezölle. Verlag von Leonhard Simion Nf., 1911.
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