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Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

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Bibliographic data

Metadata: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Monograph

Identifikator:
834086425
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-82719
Document type:
Monograph
Author:
Helfferich, Karl http://d-nb.info/gnd/118773828
Title:
Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
Edition:
Sonderabdruck
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1899
Scope:
1 Online-Ressource (XI, 135 S.)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
  • Title page
  • Contents

Full text

Banken zurückweist, sie dagegen von Landwirten zur Diskontierung 
annimmt, so kann man doch gewiß nicht davon reden, daß die Land 
wirtschaft von der Neichsbank zu Gunsten des Großkapitals zurück 
gesetzt werde. 
b) Die Gründe für die geringen direkten Beziehungen 
zwischen Reichsbank und Landwirtschaft. 
Wenn die im Bankgesetz festgelegten Vorschriften über den Kredit 
verkehr der Reichsbank zweckmäßig und notwendig sind, und wenn 
die Reichsbank innerhalb dieser Bestimmungen der Landwirtschaft 
gegenüber anderen Berufen noch gewisse Erleichterungen gemährt, 
wie erklärt sich dann die Thatsache, daß die Landwirtschaft nur in 
geringern Umfang in direktem Verkehr mit der Neichsbank steht? 
— Einfach aus der Natur des landwirtschaftlichen Betriebes. 
Aus dem landwirtschaftlichen Betriebe ergeben sich nur in 
geringerem Umfange Wechsel, welche den notgedrungenen An 
forderungen der Reichsbank entsprechen, als aus den Betrieben des 
Handels und der Industrie. Der Händler kauft Waren, entweder im 
Großen, um sie im Kleinen wieder abzusetzen, oder um sie an anderen 
Orten oder linter günstigeren Verhältnissen wieder zu verwerten. 
Der Fabrikant erwirbt Rohstoffe, die er verarbeitet und als Fabrikate 
wieder verkauft. In raschem Kreislauf schafft Kauf und Verkauf in 
diesen Kreisen der Volkswirtschaft von selbst die Deckung für den 
Kredit, vermittelst dessen der Ankauf vollzogen morden ist. Die 
Transaktionen des Handels und der Industrie sind also in hervor 
ragender Weise dazu geeignet, kurzfristige Wechsel zu erzeugen, bereu 
Ursprung die größtmögliche Sicherheit dafür bietet, daß der ge 
schuldete Betrag bei der Beendigung des ihnen zu Grunde liegenden 
Geschäftes eingehen wird. Solche Wechsel sind das gegebene Material 
für eine Notenbank. 
Ganz anders liegt die Sache bei der Landwirtschaft. Verkäufe 
gegen Bargeld sind hier die Regel. Einer der eifrigsten Vorkämpfer 
für die weiteste Berücksichtigung des laildwirtschaftlichen Kreditbedarfs, 
Herr Geheimrat G a mp, hebt selbst hervor, daß die Notwendigkeit der 
Geldbeschaffung im Wege des Personalkredits an den Landwirt meist 
nur dann herantritt, wenil die Erträgnisse seiner Wirtschaft zur 
Deckung der Wirtschaftskosten, Hypothekenzinsen u. s. w. nicht aus- 
reichen. Ist dieses Mißverhältnis in dauernden Ursachen, wie in 
Überschulvung, begründet, dann ist natürlich jede Kreditgewährung 
für ein Institut, das auf die Sicherheit seiner Anlage halten muß,
	        

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Zur Erneuerung Des Deutschen Bankgesetzes. Duncker & Humblot, 1899.
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