Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

96 Kap. III. Das wirtschaftliche Prinzip in der Tauschwirtschaft. 
In’ allen solchen Fällen sind wohl die Gesamtkosten der verbundenen 
Produkte bestimmt, es bleibt aber unbestimmt, wieviel von diesen 
Kosten auf das eine oder andere Produkt gelegt werden soll. Wir stoßen 
also hier wieder auf einen Punkt, wo die Preisbildung unbestimmt ist, 
wo also ein supplementäres Preisbildungsprinzip erforderlich ist, um 
diese Unbestimmtheit aufzuheben. 
Wieviel das eine oder andere mehrerer in dem hier angegebenen 
Sinne verbundenen Produkte ‚wirklich kostet‘‘, läßt sich einfach nicht 
sagen. Jeder Versuch, diese Frage zu beantworten, ist nur vergebliche 
Mühe. Das einzige, was wir tun können, ist ein Prinzip für die Preis- 
bildung solcher verbundenen Produkte zu finden. Die Lösung dieser 
Frage ist nicht schwierig, liegt eigentlich schon im Prinzip der Knapp- 
heit. Wir brauchen uns nur zunächst zu denken, daß der Produktions- 
prozeß mit den verbundenen Produkten beginnt, daß diese als 
primäre Produktionsmittel zu betrachten sind, die in bestimmten 
Mengen zur Verfügung stehen. Dann müssen nach dem Prinzip der 
Knappheit auf diese Produkte Preise gesetzt werden, die genau so hoch 
sind, wie es nötig ist, um die Nachfrage nach denselben in Überein- 
stimmung mit den zur Verfügung stehenden Mengen zu bringen. Es 
müssen mit anderen Worten die Preise der verbundenen Produkte so 
geregelt werden, daß ein vollständiger Absatz jedes dieser Produkte 
gewonnen wird. Die Mengen der verbundenen Produkte stehen nach 
unserer Voraussetzung in festen Verhältnissen zueinander. Es läßt sich 
folglich ihre Gesamtmenge als eine einheitliche arithmetische Größe 
definieren. Diese Gesamtmenge bestimmt andrerseits eindeutig die 
Mengen sämtlicher verbundener Produkte. Sobald diese Gesamtmenge 
bekannt ist, kann man also mit Hilfe der angegebenen Bedingung die 
sämtlichen Preise der verbundenen Produkte und folglich den Verkaufs- 
preis des Gesamtprodukts berechnen. Es besteht also eine bestimmte 
Relation zwischen dem Preis des Gesamtprodukts und der Menge dieses 
Produkts, die zu diesem Preis verkauft werden kann. Wir können dann 
nunmehr die Gesamtheit der verbundenen Produkte als das Schluß- 
ergebnis eines Produktionsprozesses, der mit den wirklich primären 
Produktionsmitteln beginnt, betrachten. Die Nachfrage dieses Schluß- 
produkts ist gegeben, sobald sein Preis bestimmt ist. Dieses Produkt 
nimmt also im Preisbildungsprozeß dieselbe Stellung wie jedes andere 
Produkt ein und die Preisbildung ist nunmehr in gewöhnlicher Weise 
durch das Prinzip der Knappheit bestimmt. 
Wir können die jetzt angegebene Methode für die Preisbestimmung 
verbundener Produkte als das Prinzip der Preisbildung verbun- 
dener Produkte bezeichnen. Wie man findet, ist dieses vierte 
supplementäre Prinzip der Preisbildung nur eine direkte Anwendung 
des Prinzips der Knappheit und hat somit dieselbe allgemeine Gültig- 
keit wie dieses. Es kann am einfachsten so formuliert werden, daß
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.