Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Theoretische Sozialökonomie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 14. Die Organisation der modernen Tauschwirtschaft. 5 
freien Konkurrenz und zur Schaffung von festeren Verbindungen 
zwischen Produzent und Konsument wahrnehmen. 
Unter modernen Verhältnissen machen die technische Natur der 
Unternehmungen und die Überlegenheit des Großbetriebs auf immer 
weiteren Gebieten große Betriebseinheiten notwendig. Der Eisenbahn- 
betrieb ist vielleicht das am stärksten hervortretende Beispiel. An der 
Seite desselben stehen andere Verkehrsunternehmungen, wie Tele- 
graphen- und Telephonbetriebe. Aber auch auf dem Gebiete der Pro- 
duktion im engeren Sinne sind oft sehr große Betriebseinheiten erforder- 
lich, z. B. in der Eisenindustrie, in der elektrischen Industrie, in den 
großen elektrochemischen Industrien, in der Zuckerindustrie usw. 
Wenn diese Betriebseinheiten auch im Verhältnis zum Gesamt- 
bedarf groß sind, kann kein Markt existieren, die freie Konkurrenz 
vermag keine Gleichgewichtslage herzustellen. Wir haben hier drei 
verschiedene Fälle zu unterscheiden. 
Erstens haben wir den Fall zu betrachten, daß einige wenige 
Großproduzenten einer Menge von kleinen Konsumenten gegenüber- 
stehen. Ist dann ein Produktionszweig besonders lohnend, würden nach 
der Theorie der freien Konkurrenz neue Unternehmungen hinzukommen 
oder schon bestehende erweitert werden, und dadurch das Angebot 
gerade um so viel vermehrt werden, daß der Gewinn auf das normale 
Niveau, aber auch nicht weiter herabgedrückt werden würde. Eine 
Gleichgewichtslage kann aber auf diesem Weg nicht eintreten, wenn 
das Hinzukommen auch nur eines einzigen neuen Unternehmens eine 
relativ starke Vermehrung der Produktion bedeutet, oder wenn auch 
eine mäßige Vergrößerung eines Unternehmens die Absatzmöglichkeiten 
der anderen wesentlich beeinträchtigt. Dies ist unter modernen Ver- 
hältnissen sehr oft der Fall. In einigen Industrien, wie z. B. in der 
Produktion von Eisenbahnschienen, in der Gardinenweberei, in ge- 
ringerem Grade auch in der Zuckerindustrie usw. ist die kleinste tech- 
nisch und ökonomisch anwendbare Betriebseinheit schon so groß, daß 
ein einziger oder einige wenige Betriebe genügen, um den Bedarf eines 
ganzen Landes kleinerer oder mittlerer Größe zu decken. Auf solchen 
Gebieten wird jede neue Konkurrenz den Absatz der gesamten Industrie 
ernstlich gefährden. Tritt ein neues Unternehmen in Wettbewerb mit 
den schon bestehenden, oder sucht eines dieser Unternehmen sich be- 
trächtlich zu erweitern, so wird das Ergebnis aller Wahrscheinlichkeit 
nach das sein, daß sämtliche Unternehmen unrentabel werden. Da aber 
viel Kapital in jedem dieser Unternehmen gebunden ist, wird auch keins 
derselben deswegen niedergelegt werden, weil die vollen Produktions- 
kosten nicht gedeckt werden, sondern die Konkurrenz kann noch lange 
fortgesetzt und verschärft werden. Unter solchen Umständen sind die 
Beteiligten einfach gezwungen, sich gegen eine freie Konkurrenz zu 
wehren, die mit einer gesunden geschäftlichen Tätigkeit unvereinbar 
105
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.