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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

id Kap. V. Einleitung. 
früher entwickelt, die Preisbildung. Die Produktionsmittel strömen aber 
nicht von selbst in die von der Preisbildung bestimmte Richtung. Sie 
bedürfen eben der Leitung durch eine menschliche Tätigkeit. Der 
Unternehmer ist es, der die Mitwirkung der Produktionsmittel kauft und 
die Produkte seines Unternehmens verkauft. Die ganze Preisbildung der 
Produktionsmittel läuft also im allgemeinen durch die Hände der 
Unternehmer, kommt ‚erst durch die Unternehmertätigkeit zustande. 
Wir haben nun die Rolle der Unternehmertätigkeit im Produktions- 
prozeß zu charakterisieren und gegen diejenige der Produktionsfaktoren 
abzugrenzen. Die Rolle des Unternehmers kann am besten so bestimmt 
werden, daß der Unternehmer andere Produktionsmittel als seine eigene 
Arbeitskraft für produktive Tätigkeit organisiert und in Wirksamkeit 
setzt. Auch der Unternehmer ist uns in erster Linie ein Typus. Dieser 
typische Unternehmer ist der Leiter des Großbetriebs, in dem alle 
Produktionsfaktoren, und zwar in großer Stufenleiter, Verwendung 
finden. Dieser Unternehmer kann im wesentlichen als „der Unter- 
nehmer‘ betrachtet werden. Zwar besitzt er in Wirklichkeit meistens 
ein Kapital, das dem Unternehmen gewidmet ist. In dieser Eigenschaft 
ist er aber Kapitalist, nicht Unternehmer. Auch leistet er im Dienste 
seines Unternehmens eine gewisse Arbeit der einen oder anderen Art. 
Insofern ist er aber Arbeiter im weiteren Sinne dieses Wortes. Wir 
müssen ihn also als Persönlichkeit gewissermaßen aufteilen, um uns den 
reinen Unternehmer isoliert vorstellen zu können. 
Eine unternehmerartige Tätigkeit wird im wirklichen Wirtschafts- 
leben sehr häufig von Personen ausgeübt, die man kaum als Unter- 
nehmer im eigentlichen Sinne bezeichnen kann. Der Handwerker, der 
Bauer, nimmt in seinem Produktionsprozeß auch andere Produktions- 
faktoren als seine eigene Arbeitskraft: fremde Arbeitskraft, Kapital 
und Boden, zu Hilfe. Vielleicht ist er hauptsächlich selbst ein Arbeiter. 
Wir müssen aber auch seine Person zerlegen, damit wir ihn in seiner 
Unternehmertätigkeit auch als Unternehmer theoretisch erfassen können. 
Durch dieses Verfahren gewinnen wir, daß, wenn wir von Unternehmern 
sprechen, wie darunter alle Personen, die irgendwie eine Unternehmer- 
tätigkeit ausüben, eben in dieser Eigenschaft mit einbegreifen können. 
Das wirtschaftliche Motiv jeder Unternehmertätigkeit ist das 
Streben nach einem Gewinn. Der Unternehmergewinn besteht im 
Überschuß des Rohertrags über die Kosten, d. h. über das, was für die 
Mitwirkung der Produktionsfaktoren gezahlt werden muß. Wenn der 
Unternehmer selbst zum Teil die Arbeit eines Arbeiters oder eines An- 
gestellten verrichtet, oder Kapital oder Boden in das Unternehmen ein- 
setzt, muß er für die Mitwirkung dieser Produktionsfaktoren Zahlung 
nach den allgemein geltenden Preisen berechnen. Nur der Rest, der 
danach etwa übrig bleibt, stellt den wirklichen Unternehmergewinn dar. 
Dieser Unternehmergewinn hat auf den ersten Blick den Charakter 
154
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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