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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1741838835
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-116716
Document type:
Monograph
Author:
Cassel, Gustav http://d-nb.info/gnd/118519492
Title:
Theoretische Sozialökonomie
Edition:
4., verb. und wesentl. erw. Aufl.
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Deichert
Year of publication:
1927
Scope:
XIII, 649 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2020
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Theoretische Sozialökonomie
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Allgemeiner Überblick über die Volkswirtschaft
  • Zweites Buch. Die Preisbildung der Produktionsfaktoren
  • Drittes Buch. Das Geld
  • Viertes Buch. Theorie der Konjunkturbewegungen
  • Fünftes Buch. Der internationale Handel

Full text

8 21. Zur Entwicklungsgeschichte der Zinstheorie. 75 
müßte direkt auf die Knappheit der Kapitaldisposition zurückgeführt 
werden. 
Aber auch wo die Mengen der anderen Produktionsfaktoren ge- 
geben sind, muß der Zins bei unveränderlichen Produktionsmethoden 
auf Grund des Knappheitsprinzips bestimmt werden können. Ein Zu- 
schuß von Kapitaldisposition findet dann immer noch eine nützliche 
Verwendung, nämlich durch eine relative Steigerung der Nachfrage nach 
solchen fertigen Gütern, welche für ihre Herstellung besonders viel 
Kapitaldisposition erfordern. Dieser Fall läßt sich offenbar nicht in 
das Schema einer „Verlängerung der Produktionsperiode‘‘ einzwingen, 
ohne daß man einer solchen Verlängerung eine andere Bedeutung gibt 
als die einer Veränderung der technischen Produktionsmethode. Über- 
haupt ist es absolut unbefriedigend die Zinstheorie so zu konstruieren, 
daß das Wesentlichste der ganzen Sache, die Abhängigkeit der Nach- 
frage nach fertigen Gütern vom Zinsfuß, verloren geht. 
Es muß in diesem Zusammenhang auch darauf hingewiesen werden, 
daß die Voraussetzung einer „durchschnittlichen Produktionsperiode‘‘ 
streng genommen damit gleichbedeutend ist, daß nur ein Produk- 
tionsprozeß mit einer einheitlichen Produktionsperiode vorkommt, 
Durch diese Voraussetzung ist schon eine Nachfrage nach Gütern, 
deren Produktion verschiedene Ansprüche an Kapitaldisposition stellt, 
von vornherein ausgeschlossen. Ein unwissenschaftlicher Gebrauch der 
Phrase „durchschnittlich‘‘ ist leider nur zu geeignet solche sehr be- 
deutungsvolle Voraussetzungen unmerklich in die Erörterung ein- 
zuführen, 
In den Diskussionen der letzten Jahrzehnte hat das große Werk 
Böhm-Bawerks „Kapital und Kapitalzins‘‘ eine leitende Stellung 
eingenommen. Trotz der enormen und außerordentlich sorgfältigen 
Arbeit, die in diesem Werk niedergelegt ist, scheint es jedoch sowohl 
in seinem Kritisch-dogmengeschichtlichen wie in seinem positiven Teil 
in der Hauptsache verfehlt. Der Verfasser hat sich nicht die neuere 
wissenschaftliche Auffassung der Preisbildung als eines einheitlichen, 
sämtliche Preise, sowohl die der fertigen Güter wie die der Produktions- 
faktoren, gleichzeitig bestimmenden Prozesses vollständig aneignen 
können. Er ist noch wenigstens zum Teil in der Art des Denkens be- 
fangen, die durch die Fragestellung charakterisiert wird: ‚„„Hängt der 
Wert der Produkte von dem ihrer Produktivmittel oder hängt umgekehrt 
der Wert der Produktivmittel von dem ihrer Produkte ab1)?‘‘. Der 
zentralen Idee der Theorie der Preisbildung, daß diese Faktoren im Preis- 
bildungsprozeß eine symmetrische Stellung haben und einander gegen- 
seitig bestimmen, aber beide in letzter Linie von Faktoren abhängen, die 
teils in der Natur der Dinge, teils in Eigenschaften der wirtschaftenden 
Menschen begründet sind, steht Böhm-Bawerk von Anfang an 
— = 1) Kapitalzinstheorien. 1884, p. 255. 2. Aufl. 1900, p. 259. 
17:
	        

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Die Doppelte Kaufmännische Buchhaltung. Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger Walter de Gruyter & Co., vormals G.J. Göschen’sche Verlagshandlung - J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung - Georg Reimer - Karl J. Trübner - Veit & Comp., 1923.
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